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11

Sonntag, 9. Dezember 2012, 23:30

Als ich erklären wollte was Sache ist, kam nur Gestammel aus meinem Mund. Aber als Kathy mir eine klebte ging es wieder. "Naja, wir haben diesen Pudding gegessen... er schmeckte flauschig und bitter. Ich kann mich nur daran erinnern, dass Marcel mich fragte, warum ich plötzlich eine Currywurst sei und das er mich zerstören wollen würde..."

Kathy und Dome schauten skeptisch einander an und verdonnerten mich und Marcel zum Putzen.

Nachdem alles fein gesäubert war, warfen Marcel und ich uns in die Sitzsäcke und lagen dort wie Leichen. Dome schaute uns nur komisch an, während Kathy etwas geistesabwesend schien. Wie es wohl jetzt weitergeht, sie scheinen ja ziemlich cool zu sein...
Dome und Marcel stritten sich um die Zimmer bzw. Betten während ich mir einfach das Dunkelste suchte. Kathy nahm sich auch einfach das, was sie wollte. Es dauerte lange, bis ich einschlief, doch das Bett war gemütlich und ich fühlte mich wohl.

Am nächsten Morgen gab es Rührei mit Pancakes, an sich eine tolle Sache, aber irgendwie war die Stimmung etwas im Keller.

12

Montag, 10. Dezember 2012, 19:15

Leicht geknickt saß ich am Küchentisch. Dieser Dome...er schien an sich eine nette Person zu sein, aber als ich in das Zimmer mit der Sicht auf die Stadt haben wollte, fing er an mich fuchtelnd aus dem Zimmer zu scheuchen.
Als ich dann zu ihm meinte, er würde wie ein Mädchen rumheulen haben wir uns angefangen zu prügeln. Also saß Dome mit einem blauen Auge und ich mit einem zerkratzen Rücken da.
Ich schaute ihn an, er schaute mit dem fast komplett zugekniffenen Auge zurück und schaute dann beleidigt zur Seite weg. Als ich ihm dann mit dem Finger ins Auge pieken wollte, war es ihm genug und er beleidigte mich als "dumme Currywurst". Kurz darauf lag ich weinend in einer Ecke und kam bis zum Nachmittag nicht mehr dort raus.

Da Kathy die Schnauze gestrichen voll hatte, schickte sie Dome und mich zu einer Versöhnungsberatung. Wir spielten Vertrauensspiele, schrieben Sachen auf Wasserbomben, die wir am anderen nicht leiden konnten und verprügelten am Schluss den Berater, wodurch wir uns endgültig versöhnten. Er schein scheinbar doch ganz vernünftig zu sein.
Als wir gerade zurück nach Hause gehen wollten, kam ein bekanntes Geräusch von hinten auf uns zu. NEIN, nicht schon wieder der Fettberg!

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Vernell

Schwertmeister

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13

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 17:43

Man, wo bleiben die beiden Kindsköpfe bloß? Marcel und Dome waren schon eine gefühlte Ewigkeit weg und Rena und ich saßen in der Wohnung rum und schwiegen uns an. Worüber sollten wir auch reden? Ich war immer noch ein wenig sauer über das Chaos, dass er und Marcel am Vorabend angerichtet hatten. Rena starrte aus dem Fenster, wortlos und ich ging im Wohzimmer auf und ab und suchte krampfhaft nach einer Beschäftigung. Mein Blick fiel auf auf die Wohnwand, die recht groß war und viele Schranktüren und Schubladen besaß. Nun ja, da wir hier irgendwie wohnten, auch wenn die Wohnung komplett von Manni und dessen Familie eingerichtet war, konnte ich ungeniert in jeden Schrank sehen. Vielleicht würde ich etwas interessantes entdecken. Ich kam mir wie ein Abenteuerer vor, meine Neugier war geweckt. Diese legte sich allerdings schnell wieder, als ich in der ersten Schublade Tonnen von Currywurstbildern sah. Mal posierte Manni mit ihnen (ein dickes Grinsen im Gesicht und Daumen nach oben), mal war nur eine Currywurst drauf. Irgendwie gruselig. Ich beschloss die Schubläden vorerst in Ruhe zu lassen und öffnete stattdessen eine der Schranktüren. Dahinter verbarg sich eine große Sammlung von Gesellschaftsspielen. Monopoly, Mensch ärgere dich nicht, Der Currywurstking und ... Twister. Ich liebte Twister.
"Hey Rena, guck mal, was ich gefunden habe!", rief ich ihm zu und zeigte dabei lächelnd auf die Verpackung. Rena sah mich skeptisch an, nickte aber schließlich. Der Spaß konnte beginnen. Wo Marcel und Dome steckte war mir plötzlich schnurzegal.

Auron_______Jules_________Smilla _____Rupert_______Esther

14

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 20:23

Völlig aus der Puste, versteckten wir uns in einer Seitengasse und hofften, der riesige Fleisch-Kloß würde uns nicht mehr verfolgen. Ich frage erst gar nicht, was der von uns wollte...
Als ich mich zum ausruhen auf den Boden setzte, durchwühlte Marcel einen Mülleimer, zückte eine Banane heraus und hielt sie, während er sich lautstark freute, in die Luft.
"Das wird uns etwas Zeit verschaffen, wenn wir weiterlaufen" Marcel grinste. "Er hat wahrscheinlich unseren Geruch aufgenommen und wartet nur darauf, dass wir rauskommen." Marcel schaute hektisch um die Ecke, um sich zu vergewissern, ob die Luft rein ist. Ich seufzte und ließ mir hoch helfen. Nach einem kurzen Countdown ging es auch schon weiter und wir rannten, ohne zu zurückzublicken, wie die Bekloppten... in die falsche Richtung?!
Wir steuerten direkt auf das Speckmonster zu, als Marcel nun die Banane, mit einem gezielten Wurf, in den Mund unseres Verfolgers warf. Dieser röchelte, lief grün an und wurde, für kurze Zeit, Handlungsunfähig.
"Alles schön und gut, aber wir laufen trotzdem in die falsche Richtung!" Ich verlor an Geschwindigkeit.
"Keine Sorge, ich weiß, was ich tue." Marcel hielt an und zeigte auf einen Gullideckel. "Dort können wir uns frei bewegen, ohne Angst vor dem Fettberg zu haben."
Ich wollte gerade anmerken, wie bescheuert ich die Idee doch fände, als wir ein bedrohliches, aber bekanntes, Beben bemerkten...
Also sprangen wir, mit einem beherzten Sprung, in das Gulliloch. ARSCHBOMBE!

15

Freitag, 14. Dezember 2012, 23:49

Nach mehreren Runden krachten wir immer schneller zusammen und lachten. Es war fast so, als wären die meisten Sorgen vergessen, die beim Einzug da waren. Ich fragte mich zwar wo die anderen geblieben waren, aber ich genoss die Zeit, in der ich einfach ich selbst sein konnte, ohne von Sorgen geplagt zu werden.

Natürlich fragte ich mich, wie die anderen wohl vorher so gelebt haben, aber ich kenne sie noch nicht so gut. Noch bin ich etwas vorsichtig.

Plötzlich kam mir ein wenig Lust auf Cocktails, also machte ich welche für uns beide. Ich verriet mein Rezept nicht, da mir wichtig war, dass nur ich es kannte. Am Ende haben wir uns einfach auf die Couch gepflanzt und auf die anderen gewartet, während wir uns vom ganzen Rumtoben ausgeruht haben.

16

Samstag, 15. Dezember 2012, 16:03

Während Dome sich Klopapier, Goldfische und Justin Bieber Poster aus den Haaren zog suchte ich nach einem Weg zu unserer WG.
Da ich mich schon öfters hier unten versteckt hatte, hatte ich ein wenig Ahnung und führte Dome durch die dunklen, stinkenden Kanäle.
Vorbei an Ratten, Leitern, jugendlichen Mutanten-Ninja-Schildkröten und Dome's Mutter, die er scheinbar gar nicht registrierte, fanden wir den Aufstieg zur Straße, in welcher unsere WG lag.
Wir kletterten hoch und hetzen schnell in die WG, wo ich gleich ein Bad nahm.

Als ich Dome fragte, ob er auch Baden wolle, meinte er nur "Warum? Ist schon Neujahr?".
Also saßen wir dann schlussendlich da. Alle mit leicht verzogenem Blick..außer Dome, der leicht domelich dümmlich grinste, und überlegten, was wir die Weihnachtstage über machen wollten.
Wir entschieden uns, ins Weihnachtsdorf am anderen Ende des Landes zu fahren, dort Lebkuchen zu essen, Glühwein zu trinken und dort zu übernachten.
Alle fanden, dass das eine sehr gute Idee war und so planten wir unseren Ausflug.

17

Dienstag, 18. Dezember 2012, 15:33

Aufgeregt saßen wir zusammen und überlegten uns, wie wir denn überhaupt zeitnah ins Weihnachtsdorf gelangen würden. Manni war schließlich unterwegs, wir hatten momentan kein Transportmittel und die Zugfahrt war uns zu teuer.
Als die anderen noch vertieft an einer Lösung arbeiteten, ging ich kurz auf die Toilette...
Als ich auf dem geheiligten Porzellan saß und das Klopapier suchte, fiel eine Schatulle in meine Hand.
Etwas verträumt begutachtete ich das kleine Kästchen, was aber nichts daran änderte, dass ich kein Klopapier fande. Also öffnete ich sie, nahm das Geld, dass sich dort drin befand und wollte gerade... na ja, ihr wisst schon... als plötzlich Marcel die Toilettentür aufriss und ich wie ein Mädchen schrie.
"Wo hast du das Geld her?" Marcel starrte ernst auf das Geld, als ich bemerkte, dass ich gar kein Klopapier in der Hand hatte und es vor Schreck fallen ließ.

Einen Moment später, saßen wir wieder versammelt am Tisch und fragten uns, warum in der WG eine so große und beachtliche Menge an Geld lag. Wir schütteten die Schatulle kopfüber aus, um das Geld zu zählen, als nun auch noch ein Schlüssel und ein Zettel hinaus fielen.
Rena nahm den Zettel und lies ihn laut vor:

"Sehr geehrtes Zukunfts-Ich,

In Angesichts der momentanen Lage, lege ich dir ein wenig Geld zurück, damit du dir deinen lang-erfüllten Wunsch erfüllen kannst und... Blah Blah Blah. Ich überspringe mal den langweiligen Teil mit dem fliegenden 'Wurstmobil XL'...
...
Also alles...
...
Mit freundlichen Grüßen,
Ich aus der Vergangenheit.

P.S. Hoffentlich hast du endlich den verlorenen Schlüssel für den zweiten Lastwagen gefunden, der noch in der Garage steht."

Wir schauten uns nun, nach einer kurzen Nachdenk-Phase, gegenseitig an und nickten mit dem Kopf, als wir wussten, was zutun war.
Ich nahm den Schlüssel, packte das Geld zurück an seinen ursprünglichen Platz und saß mich wieder an den Tisch. Wir zerstören keine Träume, indem wir Geld stehlen... LKW's reichen uns.
"Somit... haben wir doch unser Fortbewegungsmittel.... Kann irgendwer das Ding fahren?" Kathy schaute in die Runde, als alle ihren Kopf schüttelten.
"Uh! Aber ich mach es trotzdem! Ich wollte schon immer einen LKW-Fahrer sein!" Marcel sprang angespannt auf, doch Kathy ignorierte ihn einfach. "Niemand? Wirklich?" Sie schaute mich an und warf mir die Schlüssel zu. "Du kennst Manni doch länger und hast ihm bestimmt schon öfters beim Fahren zugeguckt... Ausserdem hast du die Schatulle gefunden, trage die Verantwortung." Ich überlegte mir, zu widersprechen, aber eine andere Lösung hatten wir ja auch nicht...

Seufzend stimmte ich zu und wir bewegten uns Richtung Garage, in der wir den verstaubten Lastwagen auffanden... Damit konnte unsere, etwas illegale, Reise anfangen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nodoka-Dome« (20. Dezember 2012, 14:18)


18

Donnerstag, 20. Dezember 2012, 17:17

Wir stiegen also in dieses ominöse Gefährt, welches recht warm und gemütlich wirkte.
Dome am Steuer, Marcel daneben. Kathy und ich saßen auf der Rückbank.

Marcel meinte Dome solle mal die Soundanlage anwerfen. Gesagt, getan.

Auf einmal lief Haddaway mit What Is love. Dome, Marcel und mir juckte die Haut, wir wussten sofort was zu tun ist, Kathy ging in Deckung, weil sie sowas bereits ahnte.



Nach einer halben Stunde Fahrt und viel Spaß hielten wir an einer Tankstelle, da der Tank kaum befüllt war.
Ich fragte, ob jemand Geld dabei habe, aber anscheinend hatte keiner welches. Kathy nutzte ihren Charme, um dem Kassierer eine Tankfüllung aus dem Ärmel zu leiern.
Schon konnte die Fahrt weitergehen, aber irgendwie fühlte ich mich beobachtet...

19

Freitag, 21. Dezember 2012, 20:30

Mir kam der Geruch von Currywurst in die Nase.Mir wurde leicht schlecht und ich wunderte mich über diese Geruch.Niemand hier hatte Currywurst gegessen oder bei sich und der Wagen schien bei der Abfahrt sauber und wurstfrei zu sein.
Nach und nach hörten wir immer deutlicher ein grausames Röcheln, ein Keuchen und ein rasselndes Husten. Rena drehte sich um, fing an zu kreischen und wir alle drei kreischten einer grausamen Fratze entgegen.
Es war ein lebendiges..irgendwas...ein scheinbarer Mensch in Form einer Currywurst! "Wo ist Papa?" sagte das Wesen in einer merkwürdigen Stimme. Nun schien auch Dome unseren unerwünschten Beifahrer zu bemerken, fing an zu schreien und gurkte mit dem Wagen in einen Baum. Alles wurde Schwarz.

Leicht benommen wachten wir alle auf.. Der Wagen brannte, von dem Vieh war keine Spur zu sehen. Scheinbar hatten wir durch den illegal gebrannten Schnaps und dessen Dämpfe von Dome Halluzinationen bekommen.
Doch glücklicherweise hatten wir unser Ziel erreicht: Vor uns erstreckte sich ein riesiges Weihnachtsdorf.

20

Sonntag, 23. Dezember 2012, 18:39

Marcel schien noch etwas benommen vom Unfall und vom Schnaps, denn er verwechselte wohl das verschneite und ruhige Dorf vor unserer Nase, mit unserem eigentlichen Ziel.
Wir hatten es aber jetzt erst bemerkt: Ein heftiger Schneesturm und eine dicke Decke aus Schnee, bedeckte die Landschaft. Da unser Transportmittel auch hinüber war, ich hoffe Manni wird nicht sauer sein, mussten wir uns erst einmal ein Unterschlupf suchen, schließlich wollten wir nicht erfrieren. Das Dorf schien keine gute Lösung zu sein, schließlich hatte es seine eigenen Probleme mit dem Schnee.
"Leute! Seht mal!" Kathy, die in der Zwischenzeit die Umgebung untersuchen ging, rief uns, von einem Hügel aus, zu ihr. Wir entdeckten nun ein Lichtermeer in der Ferne und waren uns einig, dass dies das richtige Weihnachtsdorf sein müsste.
Wir beschlossen durchzuhalten und den restlichen Weg zu Fuß zu nehmen, denn eine andere Wahl hatten wir wohl nicht.
...
"Wann sind wir endlich da?!" Marcel nörgelte mit erschöpfter Stimme. Wir waren nun schon eine Weile unterwegs, doch das Dorf schien immer noch fern. Der Schneesturm wurde immer heftiger und verdeckte uns die Sicht. Langsam, aber sicher, verließ uns die Kraft und wir kippten einer nach dem anderen um... Schließlich auch ich... Ist das unser Ende?


Als ich meine Augen öffnete, fand ich mich in einem fremden Haus wieder. Etwas verwirrt schaute ich mich um, doch ich hatte kein Ahnung, wo ich sein könnte. Meine Ohren wurden spitz, als ich von draußen Weihnachtsmusik hörte und sich langsam Schritte der Tür näherten. Nun knallte die Tür auf und Rena kam zum Vorschein. "Du bist ja endlich wach! Komm schnell!" Rena packte mich am Arm "Du musst unbedingt Frank, den Retter, kennenlernen. Oh! Und ausserdem das Schmalzgebäck probieren, das ist spitze!" Häh?

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