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Kingdom Hearts auf der E3 2018

Geschrieben am 9. Juli 2018 von Neemann

Auf der diesjährigen E3, die vom 12. bis zum 14. Juni im Los Angeles Convention Center stattfand, war Kingdom Hearts ein großes Thema, gab es nämlich zu dem von Fans lang erwarteten Kingdom Hearts III, welches den Abschlussteil der Xehanort-Saga bildet, auf der Spielemesse eine für Besucher spielbare Demoversion, die soviel Eindruck hinterließ, dass das Spiel sogar zahlreiche von der Presse vergebenen E3-Awards gewann.
Außerdem wurden auf der E3 von Square Enix auch mehrere Trailer zu Kingdom Hearts III veröffentlicht, die wir hier schon vorgestellt haben, sowie das Veröffentlichungsdatum, welches zuerst während der Aufführung der Kingdom Hearts Orchestra -World Tour- in Los Angeles am 9. Juni enthüllt wurde, für das Spiel bestätigt, nämlich der 25. Januar 2019 für Japan und der 29. Januar für den Rest der Welt.
Daneben gab Direktor der Kingdom Hearts-Reihe Tetsuya Nomura anlässlich der Vorstellung seines Spieles auf der Spielemesse etliche Interviews, in denen natürlich über die vielen Enthüllungen zu Kingdom Hearts III auf der E3 und der Entwicklungsstand des Spieles geredet wurde, aber auch wie Nomura selbst Kingdom Hearts und seine Zeit daran sieht. Bei der Menge an Interviews haben wir auf Übersetzungen verzichtet, sondern führen im Folgenden stattdessen Zusammenfassungen von Nomuras wichtigsten und interessantesten Aussagen aus den Interviews auf:

Geschichte:

  • Xehanort möchte einen Krieg gegen das Licht heraufbeschwören, während Sora, Donald, und Goofy die sieben Wächter des Lichts und den „Key to Return Hearts“ (dt. Schlüssel zum Zurückbringen von Herzen) suchen und „power of waking“ (dt. Kraft zum Erwecken) beanspruchen wollen, und König Micky und Riku nach Schlüsselschwertveteranen aus der Vergangenheit suchen. [dieser ganze Punkt stammt nicht aus einem Interview]
  • Nomura über Sora: „Er ist allgemein ein sehr heiterer Charakter, doch es wird eine Menge ernster Themen mit Sora geben, die [ihn] in Kingdom Hearts III einbeziehen. Es wird einige Male geben, wo Sora am Rand der Verzweiflung steht, doch weil er so heiter ist und die Persönlichkeit dafür hat, bringt er es schnell zu einem neutralen Zustand zurück. Ich denke, das ist eine Stärke, die er hat, und eine weitere Stärke, die er hat, ist dieses Vertrauen und dieser Glauben in andere. Ich denke, dass es das immer war, was ihn die Storyline hindurch geholfen hat, und ich denke, das wird ein weiterer antreibender Faktor für ihn in Kingdom Hearts III sein.“
  • Soras Outfit hat weniger Dekorationen, was zu der erhöhten dynamischen Action und einem aktiven Erscheinungsbild passen soll, und als Hauptfarben wie seit jeher rot und schwarz, während bei Riku die Basis blau ist, mit einem gelben Akzent auf der Schulter, und Kairi hauptsächlich rosa ist. Alle Charaktere einschließlich König Micky bekommen ihre neuen Outfits von Yen Sid, erstellt wurden sie jedoch natürlich von den drei Feen. Alle Outfits haben karierte Muster, weil Nomura ein Element haben wollte, was all die Outfits gemeinsam haben.
  • Laut Nomura sei Roxas das wichtigste Geheimnis für Kingdom Hearts III.
  • Neben der Neuen Organisation XIII will vor allem Sora Roxas wieder erwecken.
  • Die neuen sieben Herzen sind wieder alle weiblich.
  • Nomura auf die Frage, was es mit den im Trailer von Larxene erwähnten „neuen sieben Herzen“ auf sich habe: „Sie spricht von einer neuen Generation von sieben Prinzessinen. In Kingdom Hearts Dream Drop Distance wurde enthüllt, dass selbst wenn sie nicht alle sieben Wächter des Lichts sammeln würden, Master Xehanort stattdessen die sieben Prinzessinen verfolgen wird…richtig? Diese sieben Prinzessinen sind jetzt neue Nachfolger – Kairi ist die Einzige, die ihre Position behalten hat. Personen, die als eine der Kandidatinnen der anderen sechs – Rapunzel, Anna, Elsa, etc. – betrachtet werden, geraten jetzt ins Ziel.“
  • Manche der Mitglieder der Organisation XIII kehrten nachdem sie besiegt wurden als Menschen zurück, und wurden dann wieder Niemande, jedoch blieben andere, die Sora helfen, wie Lea und Ienzo, nach ihrer Rückkehr Menschen.
  • Aqua sehe so aus, wie im Trailer, weil ein bestimmtes Ereignis passiert sei.
  • Fast alle Hauptcharaktere der letzten 15 Jahre werden in Kingdom Hearts III auftauchen.
  • Nomura über was ihn an Kingdom Hearts III am meisten freue: „Ich denke was wir mit diesen Kampfmechaniken als Actionspiel gemacht haben ist einfach wirklich großartig, und die Geschichte ist ein Höhepunkt der letzten Dekade und mehr. Natürlich gibt es jede Menge Überraschungen, die sogar noch größer als Aquas Überraschung [s. Trailer mit Frozen] sind. Aber ich denke, ich möchte einfach nur sagen, dass der letzte Kampf in dem Spiel etwas ist, von dem ich möchte, dass es jeder sieht, genauso wie diesen neuen Original-Ort, den ich jetzt schon wirklich seit einer langen Zeit erschaffen wollte. Falls ich nur eine Sache sagen sollte, schwierig, wäre es wohl der letzte Kampf.“
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Gameplay:

  • Soras neues Schlüsselschwert heißt „Shooting Star“ und Rikus „Braveheart“. [dieser ganze Punkt stammt nicht aus einem Interview]
  • Spieler können drei Schlüsselschwerter mit sich herumtragen. [implizite, aber keine direkte, Bestätigung]
  • Manche Schlüsselschwerter können nicht transformiert werden, dafür jedoch andere spezielle Kräfte beherbergen, wie beispielsweise Soras Königsanhänger, der Sora erlaubt, Abilities aus früheren Spielen zu benutzen.
  • Erlernen und Verbessern von Magie, sowie das generelle Aufleveln funktioniere ähnlich wie in Kingdom Hearts und Kingdom Hearts II.
  • Die Reihenfolge, in der man Welten besuchen kann, ist größtenteils festgelegt, und es wird keine überspringbaren Welten geben.
  • Erst sollte es in Kingdom Hearts III eine Beschwörung zu jedem Traumfresser aus Kingdom Hearts Dream Drop Distance geben, doch am Ende blieb nur die Wundermieze übrig.
  • Minispiel, bei dem man unter Remys Anweisungen ein Mahl aus Zutaten, die über das ganze Spiel verstreut sind, erstellen muss, nachdem die Zutaten erst geschnitten und gekocht werden müssen. Bei Erfolg gewährt das Mahl eine temporäre Statusverbesserung, bei Misserfolg verbrennt es schwarz. Verfügbar in Twilight Town in „Remy’s Delicious Restaurant“ (dt. Remys leckeres Restaurant), welches Onkel Dagobert dort kürzlich eröffnet hat.
  • In der Tangled-Welt gibt es ein „Rhythmus“-Minispiel, bei dem man mit Rapunzel zusammen tanzt.
  • Jedes Spiel von Classic Kingdom ist in verschiedenen Welten versteckt.
  • An manchen Stellen wird man auch andere Charaktere als Sora steuern können.
  • Der Ort, wo Kairi und Axel miteinander sprechen, ist für Spieler nicht begehbar.
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Frozen:

  • Arendelles Geschichte wird hauptsächlich der aus dem Film folgen, während im Hintergrund auch Soras Geschichte weiterläuft.
  • Der „Let It Go“-Abschnitt aus dem Film wird auftauchen.
  • In den schneebedeckten Bergen gibt es ein von Larxene angelegtes Eislabyrinth zu erkunden.
  • Die Szene im Trailer, wo Goofy mit den anderen auf einem Schild schlittert, ist ein wichtiges Highlight, nämlich Teil der Hauptgeschichte sowie später ein Minispiel.
  • Es gibt eine Schlüsselschwerttransformation in eine schlittschuhartige Waffe.
  • Elsa und die anderen werden nicht Teil der Gruppe werden, jedoch wird in einigen Szenen Marshmallow (das Eismonster) einem seine Kräfte leihen.
  • Für Frozen gab es die meisten Vorgaben seitens Disney.
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Fluch der Karibik:

  • Nomura wollte wenigstens eine Welt basierend auf einem Live-Action Film in Kingdom Hearts III, und Fluch der Karibik stach hervor, da es Land, See, und sogar Luft abdeckt, und man so interessantes Gameplay dazu erstellen könnte. Ein weiterer Grund war, dass sie in den Live-Action Welten noch realistischer aussehende Charaktere haben wollten, und die Charaktere aus Fluch der Karibik sich dazu anböten.
  • Als Basis wurde Fluch der Karibik 3 („At World’s End“), und nicht Fluch der Karibik 2 („Dead Man’s Chest“), gewählt, weil Fluch der Karibik 2 von der Geschichte her nur ein Setup für Fluch der Karibik 3 sei, es auch in Fluch der Karibik 3 mehr dynamische Action gebe, und Nomura den Kampf mit Davey Jones zeigen wollte. In dem Spiel werden einem aber immer noch die Geschehnisse aus Fluch der Karibik 2 vermittelt.
  • Die wichtige Truhe aus Fluch der Karibik 2 wird in dem Spiel an die „Schwarze Box“ [aus Kingdom Hearts χ Back Cover], nach der Malefiz und die Neue Organisation XIII suchen, gekoppelt sein.
  • Es gibt eine Schlüsselschwerttransformation in einen Speer und eine in eine Flagge.
  • Die Stadt Port Royal wird wieder auftauchen und begehbar sein.
  • Die Black Pearl ist hauptsächlich Vehikel zur Fortbewegung auf See, während der Schiffkampfmodus ein spezieller Modus ist, der nicht immer verfügbar sein wird.
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Final Fantasy:

  • Nomura kann über noch nicht gezeigte Charaktere nicht reden, doch fühle nicht mehr so eine große Notwendigkeit, diese einzufügen, wie noch beim ersten Teil, da es inzwischen so viele weitere Spiele mit Final Fantasy-Charakteren gebe.
  • Bisher seien noch keine Final Fantasy-Charaktere gezeigt worden, da es bei der Menge an Kingdom Hearts-Charakteren und ihren Angelegenheiten bisher nicht mehr so viel Platz für Final Fantasy-Charaktere gebe.
  • Für das erste Spiel waren die Final Fantasy-Charaktere eine Art unterstützende Charaktere für die neuen Protagonisten, doch inzwischen seien die Protagonisten viel geschliffener, weshalb sie nicht mehr so viel Hilfe von den Final Fantasy-Charakteren wie früher benötigten.
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Entwicklung:

  • Es gebe zwar nicht mehr viele, doch noch ein paar unbekannte Welten, einschließlich der KH-originalen Welten.
  • Das Gameplay für die Baymax-Welt sei so gut wie fertig, nicht jedoch die Cutscenes.
  • Laut Nomura gebe es inzwischen eine Menge Open-World-Games, von denen viele sich darauf fokussieren, die Karte horizontal zu erweitern, doch für ein Spiel mit dynamischer Action wie dieses fühle sich eine vertikale Tiefe wichtig an.
  • Disneyparks seien ein Ort, in dem jeder, ob jung oder alt, beim Betreten begeistert ist und auch schöne Erinnerungen daran behält, was Nomura in Kingdom Hearts III nachbilden wollte und auch dem Konzept sehr nah komme, welches sie ursprünglich für Kingdom Hearts hatten.
  • Für die Graphiken wurden keine früheren Arbeiten verwendet, sondern alles von Grund auf neu gebaut.
  • Momentan gebe es keine Pläne die bisherigen KH-Spiele auf Xbox zu veröffentlichen.
  • Keine Planung, eine Demo zu veröffentlichen, jedoch wird eine bei der Tokyo Game Show 2018 verfügbar sein.
  • Der Erstellter und die Entwickler von „Einhänder“ (Side-scrolling Shooter von 1997) arbeiten am Gumi-Jet.
  • Grund für die jetzige Verzögerung des Releasedatums auf 2019 statt eines in 2018, wie erst angekündigt, sei hauptsächlich, dass man das Zeitfenster zwischen einem Release in Japan und dem weltweiten möglichst klein halten wolle.
  • Nomura könne sich DLCs nach dem Erscheinen vorstellen, doch sei momentan nichts in der Richtung geplant. Auch könne er sich nicht so etwas wie einen Season Pass vorstellen, weil er dieses Modell nicht möge. Jedoch möchte er etwas erschaffen, was Fans selbst nach Release noch genießen sollen.
  • Es wird keine Kostümierung wie bei Aqua in Kingdom Hearts 0.2 Birth by Sleep -A fragmentary passage- geben, jedoch bestehe die Möglichkeit, dass so etwas nach dem Release [mittels DLC] nachgereicht werde.
  • Es könne Schwierigkeiten geben, alles auf eine Disc zu packen, was gegen eine Option zur Sprachauswahl spräche, weil es dabei auch verschiedene Lippenbewegungssynchronisationen gebe, und auch gegen eine „Final Mix“-Version spräche. Wenn, dann solle zusätzlicher Inhalt via DLC bereitgestellt werden.
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Allgemeines:

  • Nomura auf die Frage, ob er nicht besorgt sei, vor dem Release zu viel von dem Spiel zu zeigen: „Ich versichere euch, dass da immer noch eine Menge Überraschungen auf die Fans warten, und ich beziehe mich nicht nur auf die noch nicht gezeigten Welten. Die E3-Trailer haben nur kleine Beispiele von dem gezeigt, was die Spieler während ihrer Abenteuer erleben werden. Wir haben keine dieser Charaktere oder Welten in der Tiefe betrachtet; stattdessen ist das, was wir gezeigt haben, einfach gerade genug, um die Vorstellungskraft und Neugier der Fans zu provozieren. Wir werden etwas mehr Details über einige von diesen in kommenden Ankündigungen enthüllen, doch es wird auch Dinge geben, die wir bis zum Ende geheimhalten werden, sodass die Spieler sich darauf freuen können diese für sich zu entdecken. Dennoch kann ich euch sagen, dass eine Menge der Charaktere, die in vergangenen Teilen aufgetaucht sind, zurückkehren werden, und es gibt sogar ein paar, die wir bis jetzt noch nicht gezeigt haben. Wir haben ebenso ein paar wirklich wichtige Charaktere geheimgehalten, die die Fans sprachlos zurücklassen werden. Ich bin mir sicher eine Menge Leute werden von den Trailern, die wir in den nächsten Monaten zeigen werden, überraschter sein als von denjenigen, die wir bis jetzt gesehen haben.“
  • In zukünftigen Trailern soll die Baymax-Welt beinhaltet sein.
  • Es wird wieder eine Geheime Filmsequenz (Secret Movie) geben.
  • Für Neueinsteiger wird an einem Film gearbeitet, welches die bisherige Geschichte zusammenfasst, und auf der offiziellen Webseite und im Spiel verfügbar sein und wohl mehrstündig sein wird. Außerdem sollen einige Schlüsselszenen in Kingdom Hearts III eingefügt werden.
  • Zwischen Disney und Square Enix sei die Beziehung inzwischen viel offener, auch wenn sich Disneys Vorgaben in den letzten Jahren geändert haben, sodass es Dinge gebe, die Square Enix im Gegensatz zu früher nicht mehr machen könne, doch Nomura wisse inzwischen besser, was er alles tun könne, und was nicht, und auch Disney vertraue ihnen inzwischen weit mehr als früher.
  • Marvel und Star Wars in Kingdom Hearts ist unwahrscheinlich, da beides nicht Disney Original ist.
  • Nomura hoffe, dass seine Schilderung der Bindungen zwischen Sora, Riku, und Kairi einen realistischen Eindruck davon ermöglicht wie sich Freundschaften entwickeln und mit der Zeit verändern: „[Kingdom Hearts ist] nicht zu realistisch, doch ich möchte ebenso meinen Spielern daraus einen Sinn für die Realität auffassen lassen. Zum Beispiel bin ich sicher, dass ihr Freunde hattet, als ihr jung wart, eine Gruppe guter Freunde, doch sowie ihr älter wurdet änderten sich die Dinge und es blieb nicht alles beim Alten. Ich denke, alles, was ich sagen kann, ist, bitte spielt bis ganz zum Schluss und seht was passiert. Doch ich denke [KH3] gibt wieder wie jeder Charakter sich in dieser neuen Storyline zu jedem anderen fühlt.“
  • Nomura über Soras Haar: „Als er ein Kind war, war sein Haar mehr nach unten gerichtet, und obwohl es in Kingdom Hearts und Kingdom Hearts II spitzer wurde, läuft dieses Mal die Spitzigkeit Richtung Hinterkopf. Es ist irgendwie als ob es mehr zu den Seiten geht. (lacht)“
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Nomura…

  • auf die Frage, wieso er sich für ein mögliches Projekt zwischen Disney und Square Enix [nach der Fahrstuhlgeschichte] meldete: „Es geschah während der Zeit zwischen der Entwicklung von Final Fantasy VII und VIII. Es war nach dem Release von Super Mario 64, als die Industrie von 2D sprites zu polygonalen Graphiken überging. Als ich Super Mario 64 spielte, war ich sehr beeindruckt von der Welt und wie es einem möglich war, sich frei in einer offenen Umgebung zu bewegen. Sowie ich an Final Fantasy arbeitete dachte ich, unser Kampfsystem könnte perfekt in solch einer Umgebung funktionieren, also begann ich über die Möglichkeit, ein 3D-Actionspiel zu erschaffen, nachzudenken. Ich sprach mit meinen Kollegen über diese Idee, doch es gab da ein Problem: Mario ist weltweit eine berühmte Ikone, und um ein Spiel mit gleichermaßen viel Wiedererkennungswert zu schaffen, müsste ich Charaktere verwenden, die auf einem selben Level wie Disneycharaktere wären. Als ich dann hörte, dass die Führungskräfte von Disney und Square erwägten an etwas gemeinsam zu arbeiten, habe ich sofort meinen Namen genannt. Ich wusste, ich musste das tun, ansonsten hätte ich nie wieder eine andere Gelegenheit. Das war es auch schon.“
  • wolle schon seit langer Zeit Pixar in Kingdom Hearts, doch früher bremste Disney dabei.
  • auf die Frage, ob er zu Beginn irgendwelchen Rat von Hironobu Sakaguchi erhalten habe: „Als ich anfing am ersten Kingdom Hearts zu arbeiten, machte mir Sakaguchi einen kleinen Vorschlag. Er fragte mich, was für eine Art von Spiel ich erschaffen wolle, und ich sagte ihm, dass ich ein simples Abenteuer machen wollte, an dessen Ende der Protagonist eine Hexe besiegt hätte. Er sagte mir, dass das keine gute Idee wäre, und dass ich eine Geschichte erstellen sollte, die Final Fantasy-Fans ansprechen würde, also war es nicht nötig, die Dinge so simpel zu halten. Das war die einzige Warnung, die er mir je gab, und er gab mir nie irgendein Feedback, nachdem das Spiel veröffentlicht war. Bevor er ging, sagte er mir einfach: „Ich brauche dein Spiel nicht zu spielen, weil ich weiß, dass es gut gemacht und lustig sein wird.“ Sakaguchi wird als der Vater von Final Fantasy betrachtet, als derjenige, der die Serie erschuff. In unserem Büro haben nur wenig Leute ihn getroffen und viele, die an Final Fantasy arbeiten, haben nie mit ihm gearbeitet. Meine Generation ist vermutlich die letzte, die direkt mit Sakaguchi gearbeitet hat. Zu dieser Zeit war ich vielleicht nicht sehr nett, und ich stelle mir vor, dass er mich als jemanden sah, mit dem man nur schwer zusammenarbeiten konnte. Er hatte eine Menge Studenten, und unter all ihnen war ich „Der seltsame Typ“, doch ich denke, ich war ebenso der Einzige, der seine Art und Weise, Videospiele zu machen, übernahm und fortführt. Aber dieser Tage sind wir nicht mehr in Kontakt, und es ist schon einige Jahre her, seitdem wir das letzte Mal was vom anderen gehört haben.“
  • möge menschliche Beziehungen nicht mehr als zu arbeiten, also möchte er sich einfach auf die Arbeit konzentrieren und Dinge erschaffen, wenn er sich nicht mit menschlichen Beziehungen beschäftigen muss. Das sei für ihn sogar einfacher, als nicht zu arbeiten, jedoch schulde er seinen Fans viel, weil sie ein Faktor wären ihn zu motivieren, weiterzumachen und weitere Spiele zu erschaffen.
  • fühle sich von den ganzen Erwartungen der Fans und die Aufregung um Kingdom Hearts III zum ersten Mal ein wenig unter Druck gesetzt, doch werde den los, indem er Zuversicht zu sich habe, dass das, was er macht, gut ist, und deshalb auch zuversichtlich sei, dass Kingdom Hearts III ein gutes Spiel ist.
  • war überrascht, dass es um die Aqua-Szene mindestens genauso viel Aufregung wie um die Frozen-Welt gab, da letzteres die große Enthüllung sein sollte. Auch überrasche es ihn, dass die Leute darüber überrascht waren, dass mit Aqua das geschehen war, was man im Trailer sehen konnte.
  • habe eine generelle Storyline im Kopf, allerdings verwirre ihn bei der Menge an Charakteren am meisten, die Übersicht zu behalten, wer bereits wen getroffen hat, und sich so immer frage, wer wen in einer Situation kennt und wer welche Person zum ersten Mal trifft.
  • habe niemals bewusst versucht, Fanservice zu betreiben, sondern sich immer als Ziel gesetzt, sich auf die Fortführung der Geschichte zu fokussieren.
  • sei etwas traurig darüber, wenn er daran dächte, dass nach Kingdom Hearts III manche Charaktere wahrscheinlich nie wieder auftauchen werden, doch hauptsächlich erleichtert, dass er die ganze Geschichte erzählen konnte.
  • empfehle, die Kingdom Hearts-Spiele in der Reihenfolge, wie sie erschienen sind, zu spielen, besonders weil die Geschichte auf Dinge anspiele, die in späteren Spielen passieren, jedoch ginge eine Reihenfolge der Kingdom Hearts-Spiele nach der Chronologie der Geschichte natürlich auch.
  • schreibe, indem er damit anfängt, sich ein Ziel für das Ende zu setzen, und eventuell kleinere Ziele für zwischendurch, die erreicht werden müssen, um das größere Ziel zu erreichen, und dann Szenarios dazwischen schreibt, um sicherzugehen, dass das Ziel an diesen Stellen erreicht wird. Beim Schreiben zu diesen kleinen Zielen wisse er schon, was passiert, und habe deswegen eine Erwartung im Kopf, was als Nächstes passiert. Manchmal käme jedoch ein Punkt, wo er gegen seine eigenen Erwartungen gehen wolle, und deshalb wurde Aqua so [wie man in dem Trailer sehen konnte].
  • sympathisiere oder fühle mit Sora rein gar nicht mit, stattdessen identifiziere er sich mehr mit Xehanort oder Ansem, diejenigen, die ihrer dunklen Natur erlegen sind. Deswegen sehe er Sora mehr als seinen Feind, bei dem er sich vorstelle, wie er ihn attackiere, und ihn dann so zeichne, wie Nomura sich vorstelle Sora ein Comeback machen würde. Sora sei also ein gegensätzlicher Charakter zu Nomura.
  • auf die Frage, ob er nach all dieser Zeit immer noch Leidenschaft habe, an Kingdom Hearts zu arbeiten, oder ob es sich inzwischen mehr nach Verantwortung gegenüber den Leuten anfühle, es zu beenden: „Ich werde jetzt älter, also kann mein Körper inzwischen diese Schwierigkeiten wirklich nicht mehr tragen. Als ich jünger war, war ich definitiv dynamischer und derjenige, der jeden vorantrieb, doch jetzt gibt es viel mehr energische Mitarbeiter um mich herum, die dynamischer sind, also fühlt es sich für mich mehr an, als wäre ich jetzt der Weise. Als ob ich am Seitenrand stehe und den Leuten nur sage was zu tun ist. Die Kingdom Hearts-Reihe ist heute ein großer Titel geworden und vorher war es mehr so, wie, dass ich es heimlich in der Nische machte, doch jetzt, wo viel mehr Leute involviert sind, fühlt es sich für mich so an, als ob es nicht mehr mein Titel wäre, es ist jedermanns Titel. Und wo wir gerade von all dem sprechen…eigentlich macht es mich irgendwie richtig traurig.“
  • auf die Frage, was Kingdom Hearts für ihn bedeute: „Es ist wohl der Titel, der repräsentiert, wer ich bin. Als ich als Entwickler anfing, also nicht ein Industrieveteran wie jetzt war, und Final Fantasy-Teile mit Mr. Sakaguchi, dem Vater von Final Fantasy, erstellte, sagte er zu dieser Zeit, dass Final Fantasy ein Spiel sei, das alles beinhaltet. Ich denke nicht, dass so viele Personen bei Square Enix übriggeblieben sind, die mit ihm an Final Fantasy gearbeitet haben. Natürlich läuft Final Fantasy immer noch weiter – sie haben sich immer noch darauf festgelegt, Teile auszustoßen. Aber als ich anfing Kingdom Hearts zu erschaffen war das, als ich irgendwie diese Zeit weg von Final Fantasy hatte. Und natürlich, arbeite ich gerade an einem Final Fantasy-Teil, aber es war zu einer Zeit, als ich nicht an einem Final Fantasy-Teil arbeitete, und wirklich für Kingdom Hearts das realisieren wollte, was Sakaguchi-san über Final Fantasy gesagt hatte, dass es ein Spiel sei, das alles beinhalte. Also brachte ich diese Idee zu Kingdom Hearts. Um ehrlich zu sein, wenn ich mir die neueren Final Fantasy-Teile anschaue, denke ich nicht, dass sie wirklich die Idee, alles zu beinhalten, einbeziehen. Also denke ich ist Kingdom Hearts für mich ein Spiel, in dem alles beinhaltet ist.“
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Quellen: KH13, KHInsider, Game Informer, USgamer, Mobile01, Engadget, GNN, The Verge, GameSpot, The Telegraph, Multiplayer, VentureBeat, Dengeki, IGN, Famitsu

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