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Meister Xehanorts Berichte aus Birth by Sleep

Die Geheimberichte aus Kingdom Hearts: Birth by Sleep sind allesamt aus der Sicht von Meister Xehanort geschrieben und geben uns Einblicke in seine Gefühls- und Gedankenwelt aus der Zeit vor der Geschichte des eigentlichen Spiels. Die Story von Birth by Sleep selbst knüpft fast direkt an den letzten Geheimbericht, „Xehanorts Brief“, an. Diese Geheimberichte geben uns also die Chance, noch weiter in die Vergangenheit von Sora und co. zu blicken, als es der PSP-Ableger ohnehin schon ermöglicht.

Bericht von Xehanort Nr. 1

Es ist ziemlich viel Zeit vergangen, seit dem ich meine Heimat verlassen habe, um die Welt zu bereisen. Und ich habe dabei viel gelernt. Ich will hier einige meiner Erfahrungen niederschreiben.

Wenn ich mich zurückerinnere, dann nahm mein Schicksal einen anderen Lauf, als ich an jenen Ort kam und dort Menschen begegnete, die ich „Meister“ und „Bruder“ nennen konnte. So fand ich eine neue Heimat.

Und von größter Bedeutung war natürlich das Schlüsselschwert. Wer hat es eigentlich in die Welt gebracht, und warum? Während ich täglich den Umgang damit als Schlüsselschwertträger übte, lehrte man mich, dass es das unabdingbare Werkzeug ist, um aus den Schatten heraus über das Licht zu wachen und die Welt zu beschützen.

Aber war das wirklich alles? Um meinen Forscherdrang zu befriedigen, bereiste ich hin und wieder fremde Welten, um neues Wissen zu sammeln. Das war natürlich verboten, außer die Pflicht führte uns in andere Welten. Doch ich fand, wonach sich mein Herz sehnte.

Bericht von Xehanort Nr. 2

Der Meister hatte uns befohlen, auf Reisen zu anderen Welten immer unsere Rüstung zu tragen, die uns vor der Dunkelheit schützt. Doch eines Tages dann bemerkte ich diese Kraft, die meinen Körper durchflutete, als ich den Korridor zur Anderswelt betrat, und von da an verzichtete ich auf die Rüstung. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Dunkelheit mich verzehren würde. Vielmehr spürte ich, dass man sie nicht fürchten müsste, hätte man selbst nur die Kraft, sie zu kontrollieren.

Das Universum ist groß und in ihm finden sich so viele Welten. Das Universum oder die Anderswelt ist wie ein riesiges Meer, im dem viele kleinere Inseln existieren, die sich gegenseitig nie beeinflussen.

Jede dieser Welten hat ihre eigene Ordnung und im Gegensatz zu uns ist ihren Bewohnern der Gesamtkontext des Universums nicht bewusst. Und wir dürfen sie darüber auch nicht aufklären.

Bericht von Xehanort Nr. 3

Vor langer Zeit, als die Welten noch nicht voneinander getrennt und von Sphären des Lichts umgeben waren, gab es auch keinen Schutz vor Einmischung von außen.

Zu jener Zeit war die ganze Welt noch vom Licht durchflutet und es gab auch etliche Schlüsselschwertträger. Doch irgendwann dann begann der Streit um das Licht zwischen den einzelnen Welten. Sie erkannten eines Tages, wozu man die Schlüsselschwerter wirklich einsetzen konnte. Ein Krieg entbrannte unter all den Schlüsselschwertträgern, die sich Kingdom Hearts, das allmächtige Herz des Lichts, zu eigen machen wollten.

Kingdom Hearts ist, vereinfacht gesagt, eine Ansammlung von Herzen. Genau wie wir Menschen haben auch die Welten ein Herz. Doch kann man die Herzen der Welten nicht sehen, da sie sich hinter versteckten Türen einer jeden Welt finden. Gelingt es einem nun, die Herzen aller Welten an einem Ort zu versammeln, so entsteht Kingdom Hearts.

Bericht von Xehanort Nr. 4

Und öffnet man wiederum die Tür zu Kingdom Hearts, soll das zur Erschaffung einer ganz neuen Welt führen. Man überschreitet so die Grenzen des Menschseins. Sprich, wer die Tür öffnet, wird ebenfalls als etwas Neues wiedergeboren.

Licht und Dunkel sind die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Ohne Dunkelheit kann es kein Licht geben. Am Krieg um Kingdom Hearts nahmen die Schlüsselschwertträger aus den verschiedensten Gründen teil:
Die einen wollten das Licht beschützen, die andern konspirierten mit der Dunkelheit. Andere wiederum wollten eine Balance zwischen Licht und Dunkel herstellen und manche machten nur aus bloßem Eigennutz mit. Letztlich wurden auch Welten mit hineingezogen, die ursprünglich gar nichts mit dem Krieg zu tun hatten und die Welt stürzte in die Dunkelheit.

Irgendwann dann waren die Schlüsselschwertkriege vorbei und bis heute gibt es niemanden, der die Tür zu Kingdom Hearts geöffnet hat.

Danach brachte das wenige übrige Licht die jetzige Weltordnung hervor und alle Welten wurden von Lichtsphären umgeben, damit sich ein solcher Krieg kein zweites Mal ereignen könne.

Bericht von Xehanort Nr. 5

Gegenwärtig können nur wir, die Schlüsselschwerträger, sowie diejenigen, die sich der Dunkelheit verschrieben haben, den Korridor benutzen und zwischen den Welten reisen.

Die Aufgabe von uns Schlüsselschwertträgern ist es, die Grenzen zwischen allen Welten zu überwinden und sie vor allen dunklen Wesenheiten, die sich einzumischen versuchen, zu beschützen, damit das Universum nicht wieder im Nichts versinkt.

Im Gegensatz zu früher gibt es nur noch wenige Schlüsselschwertträger. Außer uns existieren noch ein paar, doch wo genau sie sich im Universum aufhalten, vermag niemand zu sagen.

Neben der Welt des Lichts, in der wir existieren gibt es noch die Welt der Dunkelheit sowie eine Zwischenwelt, die Licht und Dunkelheit verbindet. Doch die Welt der Dunkelheit ist tabu. Es gibt niemanden, der jemals von dort zurückkehrte.

Bericht von Xehanort Nr. 6

Insgesamt gibt es drei Arten von Schlüsselschwertern: Die Schwerter des Lichts, die wir verwenden, die Schwerter der Dunkelheit und die Schwerter der Herzen.

Die Schwerter der Dunkelheit existieren in der Welt der Dunkelheit. Sie stellen den Gegenpol zu unseren Schwertern des Lichts dar und unterscheiden sich im Prinzip nicht von den unseren.

Die dritte Art aber, die Schwerter der Herzen, entstand, als sich das Universum nach den Schlüsselschwertkriegen neu formte. Ohne sie ist Kingdom Hearts für alle Zeiten unerreichbar. Versammelt man sieben reine Herzen des Lichts, die keinen Anflug von Dunkelheit in sich tragen, entsteht daraus ein Schlüsselschwert der Herzen und die Tür zu Kingdom Hearts erscheint.

Und sollte es nun jemandem gelingen, die Tür zu Kingdom Hearts zu öffnen, dann gewinnt er die Kontrolle über die Welten und alle Menschen, so heißt es.

Bericht von Xehanort Nr. 7

Aber um die Schlüsselschwerter rankt sich ein großes Geheimnis, und ich habe es gelüftet:
Neben den drei Arten gibt es noch ein weiteres Schlüsselschwert. Man spricht dabei von der “X-Klinge”, und eigentlich ist es kein Schlüsselschwert im herkömmlichen Sinne.

Die Schlüsselschwerter soll der Mensch hervorgebracht haben, als Gegenstücke zu Kingdom Hearts.
Doch die X-Klinge, sie existiert neben Kingdom Hearts!

Die X-Klinge erscheint nur dann, wenn sich ein reines Herz des Lichts und ein reines Herz der Dunkelheit absolut ebenbürtig sind und kreuzen. Und das Kingdom Hearts, das dann entsteht, ist nicht gewaltsam durch das Sammeln von Herzen von Menschenhand erschaffen, sondern durch die reine Verschmelzung der Herzen aller Welten entstanden. Das soll damals auch der Auslöser für die Schlüsselschwertkriege gewesen.

Daraus folgt, dass auch jetzt, wo alle Welten voneinander getrennt sind, der Krieg wiederholt werden kann. Denn die X-Klinge vereint augenblicklich die Herzen aller Welten und Kingdom Hearts entsteht aus deren Verschmelzung!

Bericht von Xehanort Nr. 8

Mein Mitschüler Eraqus sieht im Licht das Absolute. Doch das Licht gibt es, weil es die Dunkelheit gibt. Ich halte die Balance von Licht und Dunkel für den richtigen Weg, um das Universum im Gleichgewicht zu halten. Aber jetzt ist die Dunkelheit verdrängt und das Gleichgewicht des Universums zerstört. Es ist also von Nöten, die gegenwärtige Dominanz des Lichtes zu brechen und die Welt durch den Einfluss der Dunkelheit neu zu ordnen.

Seit meinem Streit mit Eraqus bereise ich das Universum. Seit ich als Jugendlicher meine Heimat verlassen habe, spüre ich zum ersten Mal wieder so eine Freiheit. Doch da ich bereits ein Schlüsselschwertmeister bin, habe ich kein konkretes Ziel mehr. Und da mir auch nicht die Nachfolge übertragen wurde, wäre meine einzige Bestimmung die Ausbildung von Nachwuchs.

Eigentlich muss ein Schlüsselschwertmeister Schüler aufnehmen und ihnen die Weisen des Schlüsselschwerts beibringen, um die nächste Generation als Schlüsselschwertträgern zu gewährleisten. Doch soll ich, der ich einst meine Heimat verließ und jetzt einen so weiten Weg gekommen bin, mich nun wirklich in diese Rolle ergeben? Soll ich fortan bis zu meinem Ende im Stillstand verharren, wo es doch noch so vieles gibt, das ich mit eigenen Augen sehen möchte? Denn mein Körper ist inzwischen alt geworden.

Bericht von Xehanort Nr. 9

Wir Schlüsselschwertmeister verfügen über eine besondere Technik. Egal ob bei uns selbst oder bei anderen, wir können Herzen extrahieren. Und wiederholen wir diesen Prozess, vermögen wir so auf ewig im Diesseits zu verweilen.

Das Ende des Universums, wie ich es in meinen Träumen als Jugendlicher sah. Eine Welt, in die noch nie zuvor jemand seinen Fuß gesetzt hat, die noch nie zuvor jemand erblickt hat. Ich will die Tür zu Kingdom Hearts aufstoßen und eine neue Welt erschaffen, in der Licht und Dunkelheit im Einklang sind.

Ich habe nun so viel Wissen gesammelt, neue Ziele vor Augen und nur mein alter Körper steht mir im Weg. Als Nächstes bleibt also noch, eine neue Hülle zu finden.

Als ich Ventus begegnete, machte ich ihn sofort zu meinem Schüler. Denn diese Begegnung war Schicksal und ich spürte sein großes Potential. Doch er war zu gutmütig. Ich kam zu dem Schluss, dass Ventus zu schwach ist, um mir als Hülle zu dienen. Also setzte ich ihn für einen anderen Zweck ein.

Ich extrahierte die Dunkelheit aus seinem Herz und entzweite ihn. Damit waren ein reines Herz des Lichts und ein reines Herz der Dunkelheit geboren.

Bericht von Xehanort Nr. 10

Wie befürchtet war Ventus‘ Körper zu schwach, um die Extraktion des Herzens unbeschadet zu überstehen. Es ist mir zwar gelungen, Vanitas hervorzubringen, der über ein reines Herz der Dunkelheit verfügt, doch Ventus ist in einen tiefen Schlaf gefallen und erwacht daraus nicht.

Ventus, Träger eines reinen Herzens des Lichts. Vanitas, Träger eines reinen Herzens der Dunkelheit. Wenn ich diese beiden großziehe und irgenwann zusammenführe, erlange ich die X-Klinge.

Doch Vanitas‘ dunkles Herz war zu stark. Ventus‘ Herz zerbrach und sein Herz des Lichts drohte zu erlöschen. Um ihn in seinem Schlaf wenigstens sanft zu betten, brachte ich ihn an den einzigen Ort, der mir sofort in den Sinn kam: meine Heimat.

Wie von alleine trugen mich meine Füße dorthin und ehe ich mich versah, fan ich mich auch schon an jenem Strand wieder, an de ich einst den Entschluss zum Aufbruch gefasst hatte. Seit damals war ich nicht mehr zurückgekehrt, doch es hatte sich nichts verändert. Es war beinahe so, als habe die Zeit an diesem Ort stillgestanden. Ich dachte eigentlich, hier würde Ventus in Frieden ruhen können, doch plötzlich hielt er im Schlaf sein Schlüsselschwert hoch. Das Herz des Lichts war noch nicht erloschen!

Bericht von Xehanort Nr. 11

Die Balance von Licht und Dunkelheit zwischen Ventus und Vanitas war noch zu unausgeglichen, als dass ich beide an einem Ort hätte großziehen können. Vanitas’ Dunkelheit, sie hätte Ventus nur verzehrt.

Es gab lediglich einen Ort, an dem das Herz des Lichts großgezogen werden konnte: in der Obhut von Eraqus, der das Licht als absolut ansieht.

Eraqus war zu meiner Überraschung nicht böse auf mich wegen unserem Disputs damals. Er freute sich über das Wiedersehen und akzeptierte auch Ventus ohne zu zögern bei sich. Jetzt musste ich also nur noch warten, bis Ventus’ Herz unter Eraqus’ Führung gedeihen würde.

Ich war lange Zeit nicht mehr in meiner zweiten Heimat gewesen und Eraqus hatte bereits zwei Schüler. Und bei einem von ihnen, Terra, spürte ich etwas, tief in seinem Inneren sitzend. Terra ist gutmütig, sehnt sich aber nach Stärke. Und die Sehnsucht nach Stärke bringt irgendwann Dunkelheit im Herzen hervor. Immer.

Bericht von Xehanort Nr. 12

Die Zeit ist reif. Eraqus hat mich zur Zeremonie eingeladen, bei der er seine Schüler zu Meistern ernennen wird. Terra und Aqua.
Es ist ein Leichtes, die beiden in die Außenwelt zu locken. Aber was mache ich mit Ventus, dem wichtigsten Puzzleteil bei dem Ganzen?

Vanitas kann Ventus’ Herz spüren. Und laut ihm ist Terra der Schlüssel zu Ventus. Seit Terra Ventus kurz nach dessen Ankunft sein altes Holzschwert vermacht hat, hält der Junge es in Ehren und sieht in Terra so etwas wie seinen richtigen großen Bruder. Um also Ventus’ Herz ins Wanken zu bringen, bedarf es Terra.

Erstmal gilt es, Terra zu isolieren. Darauf soll die Unsicherheit Stück für Stück von Ventus Besitz ergreifen, worauf er dann mit seinem schwachen Licht seinem großen Bruder folgt, der stetig der Dunkelheit entgegen schreitet.

Die Dunkelheit stärkt sein Licht und sein Licht vertieft die Dunkelheit. Und wenn sich die beiden endlich begegnen, wiederholt sich die Legende.

Brief von Xehanort

Danke für deine Einladung zur Meisterzeremonie.

Unser Meister hat dir damals seine Nachfolge überlassen und damit eine große Bürde auferlegt, doch du bist dieser Verantwortung bravourös nachgekommen, indem du neue Schüler ausgebildet hast. Das war bestimmt nicht immer leicht.

Aufgrund unserer Meinungsverschiedenheit damals habe ich dir diese Verletzung zugefügt, obwohl ich in dir immer so etwas wie meinen jüngeren Bruder sah. Wie ich mich dafür schäme. Und trotzdem hattest du vor einigen Jahren ein offenes Ohr für meine selbstsüchtige Bitte. Ich habe dir nie richtig dafür gedankt, dass du den Jungen bei dir aufgenommen, geschweige denn mich bei dir entschuldigt, und dennoch machst du mir keine Vorwürfe. Du lädst mich sogar zu Initiation der neuen Meister ein. Ich freue mich sehr darauf, deinen Schülern persönlich meine Gelückwünsche zu überbringen.

Inzwischen habe ich erkannt, dass unser Meister mit dir den Richtigen für seine Nachfolge ausgewählt hat. Seit Generation sind wir die Hüter des Lichts, doch müssen wir die Welt aus den Schatten heraus beschützen – welch Ironie. Doch deine Güte, deine Fürsorge und vor allem deine Loyalität dem Licht gegenüber nötigen mir den größten Respekt ab.

Ich habe die Welt bereist und viele Formen der Dunkelheit kennen gelernt. Aber in letzter Zeit scheinen mir die dunklen Aktivitäten zugenommen zu haben. Yen Sid hat dir vielleicht bereits davon berichtet, doch ich spüre überall in der Welt die Präsenz der Unversierten – dunkle Wesenheiten, aus negativen Gefühlen heraus geboren und in den Weisen des Lebens gänzlich unbewandert.

Und was dunkle Präsenzen angeht, so plagt mich eine Sorge in Bezug auf die jetzt bevorstehende Meisterzeremonie. Es geht um deinen Schüler Terra, dem ich vor einigen Jahren bei meinem letzten Besuch begegnet bin. In ihm schlummert zweifelsohne große Stärke und großes Potential, doch leider spürte ich in ihm auch die Dunkelheit. Ich will dir keineswegs in deine Angelegenheiten hineinreden, doch halte ich es für gefährlich, Terra zum Meister zu ernenne. Was hälst du davon, wenn wir nach meiner Ankunft noch die klassische Meisterprüfung abhalten? Dann kannst du anhand dieser entscheiden, wer zum Meister berufen ist und wer nicht.

Jedenfalls freue ich mich sehr darauf, dich nach so langer Zeit endlich wiederzusehen.

Von Gunma
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