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Famitsu: Birth by Sleep (August 2009)

Mehr als 50 Stunden Spielzeit!

— Man wird alle drei Charaktere spielen können, wie genau funktioniert das?

Nomura: Zum Beginn des Spiels darf man sich aussuchen, mit wem von den dreien man spielen möchte. Man wird diesen Charakter dann solange kontrollieren, bis seine Geschichte abgeschlossen ist. Je nach dem welchen Charakter du nimmst, wirst du Dinge aufdecken, die durch das Spielen der anderen Charaktere nicht erfahren kannst. Für jeden Einzelnen gibt es in jeder Welt eine Geschichte mit unterschiedlichen Endbossen. Es ist also fast so, als würden es drei Spiele in einem sein. Wenn einer eurer Freunde das Spiel ebenfalls spielt, dabei aber eine andere Reihenfolge wählt, wird sich die Geschichte anderes entwickeln.

— Ich verstehe. Und wie lang ist die Spielzeit für jeden der Charaktere?

Nomura: Unseren jetzigen Berechnungen zufolge müssten es um die 15 Stunden sein. Man wird natürlich auch einige Zeit brauchen, um sein Deck zu gestalten, also wird das Spiel mit allem drum und dran wohl eine Spielzeit von mehr als 50 Stunden in Anspruch nehmen.

— Die drei Charaktere werden hauptsächlich ihren eigenen Weg gehen, oder?

Nomura: Die meiste Zeit schon, gelegentlich wird es einige Szenen geben, in denen sich zwei oder alle drei treffen. Da wäre zum einen Ven, der Informationen über Meister Xehanort sammelt und ihn dabei verfolgt. Auqa dagegen sucht Ven, macht sich aber auch Sorgen um Terra. Betrachtet man die gesamte Geschichte, so sind verlaufen ihre Wege in verschiedene Richtungen.

— Es ist noch nicht viel über Aqua bekannt. Was ist sie für eine Person?

Nomura: Sie ist unglaublich ernst und eine ehrenhafte Schülerin. Sie ist aber auch ein wenig unsicher über bestimmte Dinge, die sie getan hat. Nach Außen zeigt sie oft eine kalte Seite, zu ihren Freunden ist sie aber stets liebenswürdig. Außerdem ist Aqua die ranghöchste der drei Lehrlinge.

— Es sieht so aus, als könnte Aqua schwebende bzw. gleitende Bewegungen ausführen und besitzt ebenfalls charakteristische Bewegungen im Kampf.

Nomura: Ihre Bewegungen sind solche, die von „Magiermädchen“ ausgeführt werden. (lacht)

— Die Fans machen sich Gedanken über die wahre Natur von Ven, der Roxas verdammt ähnlich sieht, und darüber, wie Terras Zukunft aussieht…

Nomura: Wir haben diesbezüglich viele Hinweise hinterlassen, sodass es wohl einige Personen rausfinden könnten. Wie immer wird es eine Menge Rätsel im Spiel geben, die am Ende jedoch erklärt sein sollten. Ven hat viel mit Roxas gemeinsam, welcher selbst ein Teil unseres Hauptprotagonisten Sora ist. Er hat ähnliche positive Eigenschaften wie Sora, nur ist dieser fast nie über etwas besorgt, wogegen Ven widerum ziemlich ernst sein kann. Vielleicht ist er also zur Hälfte Sora und zur Hälfte Roxas. Allerdings wird man besonders wegen der Art und Weise, wie Ven sein Schlüsselschwert führt, ein komplett anderes Spielgefühl als bei Sora oder Roxas haben.

— Was können sie uns über die „Unbewandten“ erzählen?

Nomura: Der englische Name dieser Wesen ist „Unversed“. Die Bedeutung, die dahinter steckt ist Folgende: „Wesen, die im Leben nicht bewandt bzw. unerfahren sind“. Außerdem kann ich euch verraten, dass sie durch negative Gefühle entstehen. Ihr werdet den Sinn dahinter verstehen, wenn ihr das Spiel gespielt habt.

Große Erwartungen an neue Welten.

— Es sind schon zwei neue Welten aufgetaucht.

Nomura: Dieses Mal werden wir eine weitaus kompliziertere Geschichte als zuvor spannen. Das gilt nicht nur für die Geschichte von „Birth by Sleep“ selbst, sondern es wird auch Verbindungen mit den Geschichten der Disney-Titel geben.

— In „Aschenputtel“ befasst ihr euch selbst mit der Szene mit dem Glasschuh.

Nomura: Wir wollten unbedingt dieses Ereignis mit ins Spiel aufnehmen. Wenn man „Aschenputtel“ erwähnt, denkt man sofort an den Glasschuh, nicht wahr? (lacht) Und wie bei Ven und Jack, wo man nicht die komplette Geschichte Geschichte erfährt, gibt es doch Szenen, in denen man Nebencharaktere verfolgt.

— Und mit der Welt von „Lilo und Stitch“ können sie auch ziemlich zufrieden sein.

Nomura: Zur Zeit von Birth by Sleep hieß der Hauptcharakter der Serie allerdings noch nicht Stitch, weshalb wir beim Betreten der Welt nicht Hawaii sondern den Weltraum sehen. Er ist ein sehr beliebter Charakter und dass das ganze im Weltraum spielt, macht es noch umso interessanter.

— Und wir werden auch etwas über die Herkunft der „sieben Prinzessinen“ erfahren…

Nomura: Die Idee, die dahinter steckt, sind die „Herzen von reinem Licht, ohne jegliche Dunkelheit“. Aber es geht nicht um die Geburt der Prinzessinnen, es hat mit „etwas“ zu tun, das in den Menschen erwacht, deren Herzen von Licht bewohnt sind. Eine Bedingung, die ebenfalls von unseren drei Protagonisten untersucht wird.

Berauschende Kämpfe können ohne viel Nachdenken bestritten werden

— Wie sieht es mit dem Kampfsystem aus?

Nomura: ‚Birth by Sleep‘ ist – noch mehr als ‚Coded‘ oder ‚358/2 Days‘ – eine Evolution von Kingdom Hearts. Jeder der Protagonisten bewegt sich individuell und werden sich komplett anders spielen als Sora. Dieses Spiel könnte vielleicht das beeindruckenste Spiel der ganzen Serie werden. Das neue Kampfsystem mit seinem Kommandodeck und dem ‚Shoot Lock‘ tragen dazu einiges bei.

— Was für Kennzeichen haben Kämpfe, die dieses Kommandodeck benutzen?

Nomura: Man wird während den Kämpfen nicht unbedingt behutsam nachdenken müssen, sondern vielmehr auf seine Reflexe vertrauen. Man kann es fühlen, wann der richtige Zeitpunkt zum Drücken der Knöpfe gekommen ist. Mit der Zeit lernt der Körper auf natürliche Weise, wann es „Jetzt Dreieck!“ heißt.

— Also kann man die Kommandos im Deck selbst setzen?

Nomura: Das ist richtig. Du musst also keine komplexen Dinge während des Kampfes managen, sondern erledigst das vorher. Wie in ‚Chain of Memories‘ stellt man sein Deck vorher zusammen, um im Kampf dann nur noch eine Technik nach der anderen anwenden zu müssen. Die Kommandos gehen dir zwar nicht so aus wie die Karten, du musst sie aber trotzdem aufladen. Mit solchen Decks hat sich das Entwicklungssystem mehr oder minder in ein Wechselsystem verwandelt. Vielleicht irgendwo wie eine Art Minispiel… es ist jedenfalls ganz anders.

— Sowas haben wir noch nie zuvor in der Serie gesehen.

Nomura: Ich frage mich, ob wir zu weit gegangen sind (lacht). Es ist ein System, auf das wir nun schon seit einiger Zeit hingearbeitet haben, und über das wir von nun an immer wieder Informationen veröffentlichen werden. Freut euch darauf.

— Kann man Kommandostil beliebig anpassen?

Nomura: Es gibt Techniken, die den eigenen Stil verändern, allerdings müssen für jede spezielle Bedingungen erfüllt werden. Wenn du das System einmal verstanden hast, kannst du deine eigene Art zu spielen entwickeln. Wie auch immer, das Ziel dieses System war es letztlich, dass man beim Spielen nicht zu sehr überlegen muss.

— Also ist es für diejenigen leichter, Komplettlösungen zu benutzen, wenn sie ihre Stielweise verändern?

Nomura: Natürlich. Es gibt Komplettlösungen, die dir über die Schächen deiner Feinde Aufschluss geben, sodass du durch Veränderung deiner Spielweise mehr Schaden austeilen kannst. Und seine Spielstil zu ändern, macht dazu noch viel mehr Spaß, weil man so viele verschiedene Angriffe ausführen kann.

— Die Abschlusskommandos können ebenfalls dazu beitragen, die Kämpfe vielfältig zu gestalten, nicht wahr?

Nomura: Es gibt wirklich viele Dinge, die deine Kommandos verändern. Außerdem kann man sie mit dem ‚D-LINK‘-System verbinden. Hierzu haben wir auch noch nicht viele Informationen preisgegeben. Die ‚Kingdom Hearts‘-Serie strebt keine wirklich komplizierten Aktionen an, es gibt viele Spieler, die in den Kämpfen fortlaufend ein und dieselbe Taste quälen. Darauf beruht dieses System. Das Spiel wird nicht langweilig, wenn man immer dieselbe Taste benutzt, das System verändert sich, damit der Spaß erhalten bleibt. Man kann Kommandos mittels einer einzigen Taste auslösen und auch wenn es ein simples Spielsystem sein mag, wird ‚Birth by Sleep‘ ein Actionspiel, dessen gigantische Vielfalt man garantiert genießen wird. Der einzige, wirklich negative Punkt ist, dass wenn man sich dem neuen Spielsystem zu sehr annimmt, die drei Protagonisten zu stark werden und man so kaum noch die Bosse austricksen muss, um sie zu besiegen. (lacht) Wir versuchen, dass ein wenig auszubalancieren.

Und was ist mit dem Spiel danach?!

— Die ‚Tokio Game Show‘ steht vor der Tür. Wird es dort irgendwelche Demos geben?

Nomura: Im Moment steht die Entwicklung im Vordergrund, damit wir den Release-Termin einhalten. Es wird also nicht großartig was zu sehen sein, vielleicht eine kleine Ecke für Demos. Wir können auch nicht jedes Jahr Videos im ‚Closed Megatheatre‘ zeigen. Für diejenigen, die die ‚Birth by Sleep‘- oder ‚Final Fantasy XIII‘-Demo spielen, planen wir einen kleinen Bildschirm ein, auf dem spezielle Trailer zu den jeweiligen Titeln und zu ‚Dissidia Final Fantasy Universal Tuning‘ gezeigt werden. So sieht unser aktueller Plan aus. Und wir werden wohl keine neuen Trailer zu den Spielen „FF Versus XIII“, „FF Agito XIII“ und „The Third Birthday“ veröffentlichen.

— Also wie sieht es denn nun mit dem Erscheinungstermin aus?

Nomura: Wir versuchen es ein wenig an die Veröffentlichung von ‚Final Fantasy XIII‘ zu lehnen. So wie es im Moment in der Entwicklung aussieht, wird wohl ‚FFXIII‘ noch vorher erscheinen. Aber wir geben unser bestes, damit die ihr nicht allzu lange darauf warten müsst.

— Glauben Sie, dass die Spieler die ersten beiden Titel noch einmal durchzocken wollen, wenn sie ‚Birth by Sleep‘ beendet haben?

Nomura: Hmmm, es gibt viele Geheimnisse und Rätsel zu lösen, also werden sie es vielleicht den nächsten Titel spielen wollen… und es wird auch wieder ein geheimes Ende geben.

— Das nächste Spiel?! Meinen Sie „Kingdom Hearts III“?!

Nomura: Das nächste Spiel ist eben das nächste Spiel. (lacht)

Von Lunos
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