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Faxter

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Samstag, 28. März 2015, 14:01

Hab diesen Thread in letzter Zeit vernachlässigt. Deswegen kommen jetzt eine Reihe etwas kürzerer Zusammenfassungen.

Far Cry 3
Ich hatte guten Spaß mit dem Spiel, auch wenn die Story verhältnismäßig schwach ist. Der Dschungel und die Inseln sind dafür sehr schön gestaltet und es macht Spaß, sich durch das Terrain zu bewegen.
Zum Kampfsystem möchte ich anmerken, dass mir die Kamera mit ihrer Tag-Funktion sehr gut gefällt. Andererseits ist der Bogen alles, was man braucht, denn ein Camp komplett ungesehen zu übernehmen ist die einzig spaßige Art das zu tun.
Zur Platin: Ich fands ein bisschen schade, dass man lange nicht alle sammelbaren Objekte sammeln muss und insgesamt nur etwa 75-80% vom Spiel machen muss, um alle Sammeltrophäen zu bekommen. Außerdem hatte ich einige Probleme mit dem Coop-Modus, da gefühlt alle Spieler nur die ersten 2 Missionen spielen und die Trophäen zudem verbuggt sind, wenn man nicht Host ist.

inFamous
Ich war etwas überrascht, als da "Sucker Punch" im Intro erschien - das Studio, von dem ich bisher quasi nur Sly Cooper kannte. Mit inFamous hier einen ganz anderen Stil eingeschlagen, bemerkt man aber trotzdem ein paar lustige gemeinsame Features (Laternen hochklettern, auf Leitungen und Schienen schlittern). Technisch betrachtet merkt man sehr deutlich, dass es sich hier um ein frühes PS3-Spiel handelt - die Texturen sind nicht abwechslungsreich und auch nicht grad hochauflösend. Beim Klettern hab ich mich oft aufgeregt, dass Cole eine Kante direkt neben ihm nicht greifen kann oder auch einfach mal durch eine Wand glitcht. Zudem ist das Spiel bei einer bestimmten Mission anscheinend ziemlich überfordert - zumindest ist bei mir das Spiel dort mehrmals eingefroren.
Ansonsten durchaus ein lustiger Zeitvertreib und besonders durch die Karma-Sache ein interessantes Spiel beim zweiten Durchlauf. Hätte mir bessere Kontrollmöglichkeiten für die bereits gesammelten Blast-Shards gewünscht und vllt etwas abwechslungsreichere Nebenmissionen (die wurden am Ende echt fad).

Deus Ex
Ein PC-Klassiker und oftmals als das beste PC-Spiel jemals bezeichnet. Leider läuft der alte Schinken nicht so direkt auf aktueller Hardware. Zum Glück gibt es aber eine große und kompetente Community, die eine Reihe von Mods erstellt hat, mit der das Spiel nicht nur sehr sauber und flüssig läuft, sondern auch noch verdammt gut aussieht.
Das Spiel selbst fand ich dann überraschend vielseitig und tiefgängig. Die Story ist ein Hammer für sich. USA in der Zukunft, Terroristen, Illuminati, wilde Verschwörungstheorien und ein Laserschwert - alles dabei.
Sehr kurzweilig und interessant. Sollte man gespielt haben.

Final Fantasy XIII: Lightning Returns
Das wohl free-world-igste FF jemals (ausgenommen MMORPGs). Dadurch wirkt es irgendwie nicht wie ein "echtes" FF. Dazu kommt noch das Zeitlimit...
Trotzdem hatte ich meinen Spaß mit dem Spiel, denn ich hatte mich dafür entschieden, einen Guide zu benutzen und auf 'leicht' zu spielen (diese Kombination war für mich ein erstes Mal). Ich bereue es nicht. Ich glaube nicht, dass ich Spiel für gut befunden hätte, hätte ich auf 'normal' und ohne Guide gespielt.
Die grundlegende Story ist sehr interessant, im Spiel wirds dann allerdings ... ich nenn es mal "verteilt", wodurch sie etwas von ihrem Druck verliert.
Außerdem handelt es sich hier um ein Spiel, bei dem mir graphische Aspekte negativ aufgefallen sind. Das Charakter-Modell von Lightning sieht sehr gut aus - dafür finden sich im Spiel viele Texturen, die abgrundtief schlecht aussehen und 3D-Strukturen, bei denen man die Polygone an einer Hand abzählen kann. Die Gebiete sehen nach FF-Manier sehr schön gestaltet aus, allerdings gibt es zum Einen nur 4 Gebiete und zum Zweiten sieht Vieles eher mittelmäßig aus, wenn man es sich genauer ansieht.
Ich bin kein Freund von dem Zeitlimit, allerdings ist es eine Kernmechanik und macht einen Großteil von dem aus, was das Spiel besonders macht und ist auch Grundlage der Story. Man gewöhnt sich recht schnell dran und mit einem Guide braucht man sich auch keine Sorgen darüber zu machen, dass man etwas nicht rechtzeitig schafft.
Das Andere, was das Spiel besonders macht, ist wohl das Kampfsystem. Man kann Lightning im Kampf umherbewegen - was ich so gut wie nie benutzt hab, da jede Aktion eine Bewegung beinhaltet und das manuelle Bewegen zudem verdammt langsam passiert. Was mir gut daran gefallen hat, war die eindeutige Knopfzuweisung in voll einstellbaren Kostümen. In einem Kostüm belegt man einen bestimmten Knopf mit einer bestimmten Ability und drückt man im Kampf diesen Knopf, wird die Ability ausgeführt. Das Wechseln zwischen Kostümen hat keinen Nachteil und passiert sehr schnell. Da macht es wirklich Spaß, verschiedene Builds zu erstellen und zu benutzen.

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Samstag, 15. August 2015, 18:30

Danganronpa Trigger Happy Havoc (PSVita)

Wollte ich schon seit geraumer Zeit mal spielen, bin aber immer wieder davon abgekommen, mir diesen Titel zu kaufen. Der Grund dafür war, dass ich gar nicht so recht wusste, was mich erwartet, also vom Gameplay her.
Wie vielleicht der ein oder andere weiß, kann ich mit Visual Novells nichts anfangen und war deshalb auch relativ skeptisch. Aber ich muss sagen, Danganronpa hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Vorallem eben die "actionreicheren" Parts. Da ich ein großer Fan der Ace-Attorney-Reihe bin, fand ich die Trials natürlich klasse. Auch wenn die meisten relativ leicht waren. Gerade bei den letzten beiden Fällen kam ich so schnell auf die Lösung, das war dann schon frustrierend. Während alle noch gerätselt haben, wer der Mörder sein könnte saß ich da und hab den Figuren den Namen des Mörders entgegen gebrüllt. Dennoch hat es viel Spaß gemacht.
Auch wenn ich bei den Figuren, wie so oft, auf die falschen gesetzt habe. Irgendwie haben meine favorisierten Charaktere meistens kein langes Leben. :/

Einziger kleiner Kritikpunkt von mir wäre, dass ich gerne während normalen Gesprächen irgendwelche Antwortmöglichkeiten gehabt hätte. Nicht nur in diesen "Free Time"-Sessions. Aber gut, das kann ich verkraften.

Auch der School Mode war sehr erfrischend meiner Meinung nach. Ich fand die Idee richtig klasse, dass man alle Figuren kennenlernen kann ohne befürchten zu müssen, dass gleich jemand stirbt. Und auch die verschiedenen Charakterendings waren mitunter sehr interessant. Ich hab all die Weiber klargemacht, so viele Höschen! >w<
Aber auch das Sammeln von Materialien um irgendwelche Monokumas zu basteln hat mir Spaß gemacht. Den ersten Anlauf hab ich natürlich verkackt, ich hab nicht mitbekommen, dass man so praktische Dinge herstellen kann, die die gefundenen Materialien verdoppeln oder sonstiges. Aber nachdem ich das mitbekommen hatte, war der School Modus überhaupt kein Problem mehr. Sehr einfach sogar, vorallem eben, weil man die zuvor erhaltenen Skill-Level behält.

Spoiler zu den Figuren

Von Yasuhiro war ich echt enttäuscht, als ich seinen Report vervollständigt hatte. So ein Drecksack. Ich hatte echt gedacht, er bekommt noch nen richtig fetten Twist in der Story. Zuerst dachte ich, er wäre ggf. das Mastermind. Aber ohne so einen Twist fand ich ihn recht öde.
Ich fand viele der Figuren eh eher meh-sig. Wirklich gefallen haben mir eigentlich nur Toko, Aoi, Leon und Chihiro. Wobei die Gothic-Braut und Kyoko auch noch irgendwie interessant waren. Ich fand es vorallem schade, dass ich Makoto irgendwie kaum leiden konnte. |D
Dafür war aber die echte Junko sehr interessant. Allerdings hätte ich gerne die Möglichkeit gehabt auch Mukuro kennenzulernen, also die richtige.

Alles in allem fand ich Danganronpa Trigger Happy Havoc echt gut und ich wäre am liebsten sofort nach dem Komplettieren losgestiefelt um mir den zweiten Teil zu holen. Ich hoffe, ich komme bald dazu. Spätestens zu Weihnachten. :,<

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Mittwoch, 2. September 2015, 20:30

Danganronpa 2: Goodbye Despair (PSVita)

Bei nur 20 € im PSN konnte ich einfach nicht widerstehen. Und ich habe es auch nicht bereut muss ich sagen. Anfangs war ich etwas skeptisch, wie sich der Plot entwickeln wird. Ich hatte fast befürchtet, dass der Hintergrund der Geschehnisse so ziemlich wie im ersten Teil sein wird. Da ich nicht spoilern möchte, führe ich das mal nicht näher aus. Aber die Vermutung hat sich zum Glück nicht bestätigt. Fand den finalen Akt des Spiels wirklich gut und habe von daher nichts zu bemängeln. Der Plot war mal wieder sehr interessant.

Und ich fand es wirklich gut, dass der Schwierigkeitsgrad doch recht erhöht wurde. Zumindest musste ich mehr überlegen als beim ersten Teil. Auch die neuen bzw. erweiterten Spielmechaniken finde ich großteils super. Vorallem, dass man in den Trials nun Argumenten zustimmen kann bringt doch noch mehr Tiefe rein.
Allerdings gefällt mir das erweiterte Hangmans Gambit nicht wirklich, ich tat mir im ersten Teil schon öfters nicht so leicht damit und da jetzt alle Buchstaben kreuz und quer fliegen und sich unterschiedliche Buchstaben nicht berühren dürfen hatte ich oft einen schweren Stand und konnte gerade bei den letzteren Trials oft nur mit Müh und Not durchkommen.
Außerdem finde ich das "neue" Panic-Talk-Action-System irgendwie unübersichtlicher. Ich habe zumindest den Rhythmus nicht so gut getroffen wie beim ersten Teil. Finde die Darstellung etwas unglücklich.

Die "neuen" Figuren fand ich großteils auch sehr interessant und individuell. Vorallem gefielen mir Ibuki, Fuyuhiko, Peko und Nagito. Letzterer, weil er immer wieder Spannung in die Handlung brachte und man nie wusste, was man von ihm zu erwarten und zu halten hatte. Auch die Hauptfigur fand ich sehr interessant. Alles in allem gab es eigentlich keine Figur, die ich überhaupt nicht mochte. Jeder konnte ich irgendetwas Gutes abgewinnen.

Das Setting war sehr erfrischend, das Gebäude im ersten Teil war wirklich sehr bedrückend da genoss ich das neue Inselsetting natürlich umso mehr. Zudem waren die Gebiete schön Abwechslungsreich.

Jetzt steht noch der Inselmodus an, in dem ich noch alle verfügbaren Enden erspielen muss. Ich hatte den ersten Durchgang genutzt um meine Freundschaften zu maximieren. Danach muss ich noch viele Ausrüstungsgegenstände in Magical Girl Monomi sammeln. Letzteres gefällt mir btw. nicht wirklich, da mir solche Spiele kaum Spaß machen. Ich habe zwar alle Stages einmal beendet, aber ich habe kaum Lust die noch mehrere Male durchzuspielen. :/

Letztes Kapitel & Nagito

Ich fand es wirklich schade, dass man vom vorherigen Cast nur Makoto, Kyoko und Byakuya gesehen hat. Ich hätte auch gerne die anderen gesehen. Ein Standbild nachdem Makoto & Co. wieder zurückgekehrt sind hätte auch gereicht meiner Meinung nach. Schade.

Zu Nagito: Ich hatte wirklich bis zum Schluss gedacht, dass er Makoto sei. Ich finde, die beiden haben äußerlich mitunter starke Ähnlichkeiten. Da man ja nicht wusste, was nach dem Ende von Danganronpa Trigger Happy Havoc passiert ist dachte ich, er sei wegen irgendetwas seltsam/verrückt und weißhaarig geworden. x3
Mich würde Nagitos Hintergrundstory echt interessieren. Ich fand nicht, dass man bei seiner "Route" sonderlich viel erfahren hat, vorallem da er zum Schluss selbst sagt, dass vieles gelogen gewesen wäre. Naja, vielleicht bringt das Ending im Island Mode etwas Licht in's Dunkel.


Suikoden (PSOne-Port für PSVita)

Nach ca. 18 Stunden war ich dann durch mit dem Spiel, 18 Stunden voller Spaß und Begeisterung. Ich hatte nicht erwartet, dass mich ein "so altes Spiel" doch so packen kann. Aber ich war wirklich rundum zufrieden. Die Story war recht interessant und von der Länge her genau richtig. Gegen Ende habe ich immer gedacht "Gleich passiert noch irgendetwas, nur damit man noch nicht am Ende ist.", aber falsch gedacht. Ich glaube, ich bin es von heutigen Spielen einfach schon gewohnt, dass immer wieder "unnötige" Filler-Abschnitte eingebaut werden. Deswegen war ich angenehm überrascht, dass Suikoden auf den Punkt kommt, ohne noch groß was zu Strecken.

Der Schwierigkeitsgrad ist sehr fair und wenn man sich ordentlich eingelesen hat und weiß, was man für Möglichkeiten hat, sind die meisten Bosskämpfe auch nicht schwierig. Schade ist es allerdings, dass das elektronische Handbuch fast keinen Inhalt bietet und man sämtliche Dinge im Internet nachlesen muss. Bsp. wie das mit den Runen und den Runenstücken funktioniert. Aber wenn man diese Hürde gemeistert hat, steht dem Spielspaß nichts mehr im Wege.
Im Spiel kann man insgesamt 108 Figuren rekrutieren, maximal 6 Kämpfer können in die Party. Ich habe zwar viele Figuren überhaupt nicht genutzt, weil ich mein Stammteam recht schnell zusammen hatte, allerdings ist es auch nicht tragisch, wenn man zwischen seine Level 40-Party auf einmal eine LV 5 Figur steckt. Da die EXP je nach Charakterlevel (und natürlich Gegner) unterschiedlich hoch sind dauert es nicht lange, bis man selbst den schwächsten Schwächling auf das Niveau seiner anderen Figuren gebracht hat. Wirklich angenehm. Großes Lob. :3

Einzig zu bemängeln habe ich das nicht so ausgeklügelte Ausrüstungssystem. Mit den begrenzten Itemslots kann ich zwar leben, aber gerade an einigen Stellen tauschen die Partymitglieder stets und ständig und da ist es einfach nervig, wenn man eine gut ausgerüstete Figur gegen jemanden ohne Ausrüstung tauschen muss. Da hätte ich gerne dem ehemaligen Partymitglied seine Gegenstände abgenommen. Zudem ist es mir mehrfach passiert, dass eine Figur aus der Party geht und wenn sie irgendwann zurück kommt, alle meine Items weg sind. Also Items, nicht Ausrüstung. Das hat mich zum Schluss echt frustriert, aber irgendwann war es mir auch egal, ich will nicht immer das Spiel wegen so etwas neu starten müssen. Zumal ich gegen Ende das Speichern eh etwas vernachlässigt habe.

Von den 108 rekrutierbaren Charakteren habe ich 96 gefunden, was mir das normale Ende bescherte. Also muss ich das Spiel noch einmal durchspielen und werde dieses Mal alle sammeln. (Einige Figuren hatte ich zwar gefunden, aber ich hatte nicht herausgefunden, was ich tun muss, damit sie sich mir anschließen.) Schon allein, weil man wohl seinen Suikoden-Speicherstand in Suikoden II übertragen kann für irgendeinen Boni, oder sowas. Suikoden II werde ich mir dann holen, sobald ich Suikoden komplettiert habe.
Btw. fand ich Schluss wirklich toll. Zu jeder Figur wurde ein kurze Satz (inklusive Figurenbildchen) angezeigt, was sie nun macht. Natürlich standen bei einigen meiner Lieblinge "Verschwand.". :<

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Samstag, 5. September 2015, 01:47



Zufällig heute drauf gestoßen, da es für PS+ Mitglieder freigeschaltet wurde. Heute das erste Mal davon gehört und (fast) in einem Rutsch durchgesuchtet.

Teslagrad ist ein 2D-Platformer im Metroidvania-Stil. Sofort auffällig fand ich, dass das Spiel nach einem <1min Opening ohne jedwede Schrift oder Sprache loslegt und ohne weitere Erklärungen funktioniert. Erlangt man eine neue Fähigkeit, wird kurz der entsprechende Knopf eingeblendet und das war's. Die Story wird komplett über Bilder und gelegentlich über Puppentheater erklärt und kommt zusammen mit dem Artstyle und der Stimmung sehr gut rüber.

Das Gameplay selbst ist recht typisch für das Genre, legt aber etwas weniger Betonung auf das klassische Platforming. Stattdessen werden die paar wenigen Fähigkeiten, die man einsammelt, sehr stark einbezogen. Ein großes Thema ist eine Art Magnetismus. Viele Dinge lassen sich umpolen (von rot auf blau und umgekehrt) und dadurch kann man sich selbst oder Objekte beschleunigen und abbremsen.

Die Collectibles des Spiel sind "Schriftrollen" (die enthalten auch "nur" ein Bild) und erklären - alle zusammen gelesen - die Story nochmal etwas genauer. Fast alle davon liegen außerhalb des offensichtlichen Weges und einige sind nicht nur verdammt schwer zu finden, sondern auch ziemlich knifflig zu erreichen. Da sind Präzision bei Richtung und Timing gefragt.

Die Bosskämpfe beruhen auf Trial & Error. Macht man einen Fehler, muss man vorn anfangen (alles ist ein One-Hit-Kill). Alle Bosse wirken sehr originell und interessant. Was manchmal etwas frustrierend sein kann ist, dass die neue Runde (klassischerweise sind es meistens 3) mit etwas Neuem beginnt, auf das man nicht vorbereitet sein kann und man deshalb ein Dutzend Mal durch die erste Runde muss, um konsistente Methoden zu entwickeln. Allerdings muss das auch so sein, denke ich. Mit diesem Setup würde alles andere keinen Spaß machen. Und zum Glück ist der letzte Boss auch mit Abstand der härteste - so muss das!

Insgesamt beeindruckend, wie cool designed das Spiel ist mit seinen wenigen, aber recht einzigartigen Mechaniken. Alles wirkt gut aufeinander abgestimmt und poliert. Gutes Game.

Mayst thou thy peace discov'r

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Sonntag, 6. November 2016, 00:55




Vor zwei Wochen hab ich mir das Spiel zugelegt und heute dann mal endlich zum Ende gekommen.

In Paper Mario Color Splash reist man zusammen mit Prinzessin Peach in die Stadt Port Prisma, in der sich etwas Schreckliches zugetan hat: Die Stadt wurde zum Großteil ihrer Farbe beraubt.
Und so ereignet es sich, dass Mario auf einen kleinen, magischen(!?), Farbeimer trifft, der sich uns als Farbian vorstellt.
Dieser stellt Mario Farbe zur Verfügung und einen Hammer, mit dem er die Farbe auftragen kann. Dabei handelt es sich um Rot, Blau und Gelb und die Mischungen daraus versteht sich.
Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach lauter kleiner Farbsterne, die einen nach und nach zu den großen Farbsternen führen, welche ihren Platz am Brunnen in Port Prisma wieder einnehmen müssen.

Alles in Allem kann ich sagen, dass mir das Spiel wirklich gefallen hat.
Man hatte oder hat wirklich viel zu erleben in den einzelnen Leveln und ganz lustig war es hier und da auch schon mal, wenn so kleine Zwischensequenzen stattfanden.
Wie man es gewohnt ist und auch aus den Mariospielen kennt, war der Gegner kein geringerer als Bowser, welcher von der "schwarzen" Farbe besessen war und die Prinzessin entführte.
So hatte man, wenn man drauf und dran war, einen der großen Farbsterne zu erbeuten, immer einen seiner Kooperlingen im Weg, die sich die Farbsterne ebenfalls unter den Nagel reißen wollte.
Und um diese zu besiegen, musste man ganz spezielle Karten im Kampf verwenden, weil es sonst unmöglich war, sie zu schlagen.
Also ganz cool gemacht muss ich sagen.

In einem der gefühlt hunderten von Leveln hatte man sogar einen Ausschnitt aus den älteren Mario Bros. Spielen, wo sogar das Wechseln zur 3Dimensionalen Sicht aus dem alten Paper Mario für Wii mit eingebracht wurde. Somit öffneten sich neue Wege und Pfade.

Hat mich trotzdem ein paar Nerven gekostet, weil es hier und da einfach nur nervig wurde, wenn da so viele kleine Pissgegner rumliefen.. Ich kam mir zum Teil vor wie in Pokemon, wenn ich durch's hohe Gras gehe.. *sighs*
Der Kampf gegen Bowser allerdings war einer der Spannendsten überhaupt, muss ich ehrlich sagen. Zumindest in der Geschichte von Paper Mario. :]
Das Spiel hat mir wirklich gut gefallen. ♥



"Null and I have to make it on our own. And I don't ever want to forget that."

196

Dienstag, 28. März 2017, 00:15

Mein Pile of Shame baut sich seit neuestem ansehnbar ab :D
Heute habe ich zum Beispiel Mass Effect 2 durchgespielt und musste nur einmal bei der letzten Mission neu starten, weil ich die Kämpferfähigkeiten meines Kroganer Kumpels unterschätzt habe.
Als Ende habe ich

Spoiler Spoiler

das Basis zerstören-Ende genommen, dem Unbekannten möchte ich so ein Teil einfach nicht in die Hand drücken :D (es sei denn ich spiele die Mass Effect Reihe nochmal mit einem Sadisten-Char. durch, in meinem aktuellen Durchlauf spiele ich einen guten Shepard)

Vielleicht werde ich mir bald auch noch Mass Effect 3 holen, würde jedenfalls Sinn machen. Sollte ich es tun, hoffe ich mal, dass man

Spoiler Spoiler

auswählen darf, was bei der Shadow-Broker Sache passiert ist, denn ich habe keine Lust mir den DLC zu holen, wo er doch gerade für meinen Shepard wichtig sein sollte, immerhin ist er seit Teil 1 mit Liara zusammen und ist trotz der mehrfachen "Möglichkeiten" ihr treu geblieben. Ja, ich ziehe das mit dem guten Shepard knallhart durch :p
Jedenfalls habe ich keine Lust in Mass Effect 3 zu lesen, dass Liara tot sei :D

Negativ waren zum Ende hin aber die vielen Crashes und Bugs.

Als nächstes auf der Liste steht wohl der aktuellste Titel meiner Steam Bibliothek Tales of Berseria.
Absolut richtige Entscheidung dieses Spiel zu kaufen. Sowohl unverbrauchte Story (kurzgefasst: Gefühle vs. Vernunft), ungewöhnliche, aber coole Anti-Heldin Protagonistin (& Begleiter), Soundtrack, manchmal der Humor, als auch Gameplay haben mir hier um ein mehrfaches mehr gefallen, als in dem nächstgenannten Spiel.
Habe das Spiel bis zum Schluss genossen. Empfehle es jedem, der ein JRPG spielen möchte :D
Nur erwartet keine Rätsel. Mit denen wurde im Vergleich zum nächsten Spiel ziemlich gegeizt.
(das opening ist btw. ziemlich cool)



Zuletzt wäre da noch Tales of Symphonia.
Ein etwas veraltetes Spiel, aber es hatte trotzdem Spaß gemacht, sowie es Tales of Berseria getan hat (wobei ich dieses Spiel unter Berseria einordnen würde, da alle genannten Punkte hier naturgemäß als ein mehrfacher Vorfahre etwas schwächer ausfallen (ja selbst den Soundtrack fand ich in Berseria besser). Zum Ende hin muss ich gestehen, dass mich die vielen Rätsel etwas gestörrt haben, da gab es eine kleine Übersättigung, auch wenn die alle gut waren.
Colette war btw. soweit ich mich erinnere die einzige in der Gruppe, der ich gar nichts abgewinnen konnte, sonst fand ich alle irgendwie in Ordnung bis gut.

Saikx I Einbein I Salia I Jamie I Noctaria I Ciel

rote flamme

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Sonntag, 20. Januar 2019, 19:01

Da ich zurzeit nur Bloodborne, Life is Strange und Furi besitze habe ich sehr intensiv Bloodborne in letzter Zeit gespielt.
Nachdem ich nun die DLC in unter ner Stunde auf NG+6 beendet habe bin ich auch zimlich durch mit den Spiel.
Lustig und Absurd zugleich: Wenn man eine Ausweichbewegung verkackt erleidet man doppelten Schaden, was der Hauptgrund für Instant Death in NG+6 ist.
Waffentechnisch ist Kirchenpike imo die beste Waffe. Zumindest was Allrounder betrifft, die Waffe kann einfach alles (Nischenwaffen wie Bogenklinge, Bloodtingewaffen, Moonlight Sword...usw. mal ausgenommen). Lustig das Laurence inzwischen leichter als Ludwig und Kos ist. Der hat mir für lange Zeit das Leben schwer gemacht.
Furi Speedrun: Time: 50:21/Hits: 194
Asura Weiss: NUR LAPPEN BENUTZEN RUFEN *True Story*

Und dann sitz ich auf'm Pott und kacke Steine. Harte, weiche, große, kleine. Beiß mir die Zähne aus wenn ich sie zermalme. Ich denk nur so geht es vorbei.

Und so sitz ich auf'm Pott und kacke Steine Alte, schwere, spitze, feine Bis ich fertig damit bin lasst mich alleine Ich denk nur so geht es vorbei.

Cain Soles

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Sonntag, 10. Februar 2019, 21:54

Zuletzt vor Kingdom Hearts III? Das war Xenoblade Chronicles 2, was interessant war, ich aber nach 120 Stunden endlich weglegen musste, weil es mir langsam zu den Ohren raushing. Es ist interessant, aber mir nach dem grandiosen ersten Teil zu Anime-lastig. Der erste Teil war zwar auch "anime", aber eben weitaus erwachsener und die Welt fand ich irgendwie interessanter. Es war eben kein typisches Fantasy-Setting, der zweite Teil umso mehr. Dennoch wurden die beiden Spiele interessant verknüpft und ich hatte viel Spaß.