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Kapitel 1: Lasst uns ans Meer fahren

Wollte diese Ferien nicht jeder zum Strand gehen?

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Während jeder Salzwassereis am üblichen Ort aß, dachte Roxas langsam über die Erinnerungen an seine Sommerferien. Erinnerungen… stimmt, es war schrecklich als diese Erinnerungen gestern verloren gingen.

Erinnerungen- alle Erinnerungen, die mit mir zu tun hatten, waren vollständig verloren und ich war einfach nicht der selbe.

“Ich frage mich, ob wir für immer zusammen sein werden,” sagte Pence plötzlich.

“Das wäre schön, oder?”, sagte Olette, während Pence seufzte.

Die Atmosphäre war anders als sonst, bemerkte Roxas, als er in die Gesichter der beiden sah. Es sah aus, als würde Hayner über die gleichen Dinge nachdenken.

“Was ist denn jetzt auf einmal los?”, frage Hayner die beiden.

“Nein, es ist nichts- Ich dachte nur darüber nach.”, antwortete Pence, an seinem Eis nagend. Sein Ausdruck wirkte etwas bedrückt.

“Nun, ich glaube in der Wirklichkeit, ist es unmöglich”, kündete Hayner scharf an.

Nach Roxas schauten dann Pence und Olette zu ihm hoch.

Aber du dachtest wir würden alle darüber nachdenken wie schön es wäre, wenn wir für immer so zusammen sein könnten. Warum würde Hayner so etwas sagen? Roxas hatte gerade beschlossen etwas zu sagen, was nicht häufig der Fall war, als Hayner mit seiner Rede fortfuhr.

“Wenn wir älter werden, ist es normal, nicht wahr? Wichtig ist nicht, wie häufig wir uns alle treffen, sondern eher, wie häufig wir aneinander denken.”
Roxas fühlte sich nach diesen Worten, als würde sein Herz dumpf schlagen und sein Kopf senkte sich ein wenig.

Wichtig ist nicht wie oft wir uns treffen, sondern wir oft wir uns erinnern…

Es ist, als ob in meiner Brust ein Getümmel wäre.

Dann meckerte Pence: “Diese Worte passen nicht zu dir.”

“Was soll das? Gebt das Eis zurück!” Hayner schaute wütend in die Gesichter von allen, als jedoch seine Augen auf Roxas fielen, seufzte er.

“Zu weit hergeholt… Was ist nur mit dieser schweren Luft!” sagte Hayner mürrisch.
Sicherlich hatte der übliche Ort eine schwere Atmosphäre.

“Es ist wegen des Diebes gestern, oder…?”, sagte Olette und senkte ihren Kopf niedergeschlagen.
Dieser Dieb gestern- der Erinnerungsdieb. Diese eigenartige silberfarbene Kreatur, die alle Erinnerungen, die mit Roxas in Verbindung standen, stahl.

Was zur Hölle war das, frage sich Roxas.

“Du liegst falsch!”

Roxas hatte genug von Hayners Worten und schaute auf. Hayner, der eine klare Aussage machte, war sich irgendwie sicher.

“Wir fühlen uns nur schlecht, weil die Sommerferien bald enden.” Sagte Hayner, diesmal verärgert.
Das stimmt, es ist ziemlich mies, dass die Sommerferien enden werden. Es waren ohnehin kurze Ferien und sie enden bereits in fünf Tagen. Das ist so… mies.

“So habe ich eine Idee! Lasst uns alle zum Strand gehen!”, sagte Hayner, als würde er etwas ernstes verkünden.

“Der Strand?” Wiederholte Roxas, ohne dabei nachzudenken.

Über den Strand sprechend erinnere ich mich an den Traum, den ich jede Nacht hatte.

Der Klang der Wellen. Licht im Wasser funkelnd. Wir rannten auf dem pur weißen Sand… Wir? Ich bin nicht derjenige, der in diesen Träumen auftaucht. Ein Junge, mit dem Namen Sora, ist derjenige, der auftaucht. Und dann- andere. Ich erinnere mich nicht an ihre Namen. Jeden Tag verbrachten wir dort lustige Zeit. Nein, ‘verbrachten’ als ‘geträumt‘.

Diese Träume fühlen sich an, als wären sie real, weil ich sie in letzter Zeit ständig sah.

Aber, genau deswegen will ich mit allen anderen an den Strand.

Ich will wirklich.

Zum Strand wollte ich wirklich, konnte es aber nicht.

“Wir waren diese Ferien kein einziges Mal am Strand! Das blaue Meer! Der blaue Himmel! Lasst uns den Zug zum Strand nehmen!”, sagte Hayner mit Kraft, während er von der Stelle sprang, wo er immer saß- oben, auf einer Kiste. Roxas und die anderen standen auch auf.

Aber Olette war diejenige, die etwas von vornherein bemerkte. Sie senkte ihren Kopf, traurig. Pence tat das gleiche.

“Nicht gut?”, fragte Hayner, nachdem er ihre Haltung bemerkte.

“Nun, ich habe nicht genug Geld…”, sagte Olette leiste.

Es war fast das Ende der Ferien, also gab sie bereits fast alles von ihrem Taschengeld aus. Sie ging davon aus, Hayner, Pence und Roxas ginge es genauso. Ihre Geldbeutel waren fast leer vom täglichen Kaufen des Salzwasser-Eises.

“Überlasst das mir! Lasst uns zur Einkaufspassage gehen!”, kündete Hayner an und er verließ den üblichen Ort. Die verbliebenen drei tauschten Blicke aus.

“Er sagt, wir sollen es ihm überlassen, aber…”, sagte Pence besorgt, während er zu Roxas schaute.
“Folgen wir Hayner!”

Pence und Olette nickten Roxas zu und rannten raus.

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Roxas entdecke Hayner vor dem Schwarzen Brett stehend, als er ihn den Abhang folgte.

“Es wird bald Übermorgen sein”, sagte Hayner, während der auf ein Poster am schwarzen Brett starrte. Auf dem Poster ging es um ein Struggle-Kampf, der übermorgen stattfinden sollte. Ein Struggle-Kampf war eine Art Twilight Town-Festival, welches jedes Jahr in den Sommerferien stattfand und bei dem der Gewinner nach einem Kampf mit besonderen Schwertern gekürt wird. Die Vorprüfungen waren bereits zu Ende und Roxas und Hayner wurden auserwählt weiter zu machen.

“Kämpfen wir in den Final-Runden! Wer auch immer gewinnen mag, wir vier werden uns den Preis teilen, okay?”

“Klingt gut”, antwortet Roxas und sie gaben sich die Hand.

“Es ist ein Versprechen!”

“Ja- ein Versprechen.”

Mit Roxas’ Antwort sprang Hayner strahlend vor Freude mit einem Lachen vor die drei.

“Halten wir zusammen?” Die drei nickten. “Also dann, wegen Heute”, sagte Hayner während er den anderen entgegen ging. “Der Zug zum Meer kostet 900 Taler. Bei vier Personen macht das dann wie viel…?”

“3600 Taler”, antwortete Olette direkt. Hayner hörte sich an wie ein Lehrer, als er die Frage stellte.

“Und jeder brauch etwa 300 Taler zum ausgeben, richtig? Vier Leute bräuchten somit wie viel…?”

“1200 Taler. Zusammen mit dem Geld für den Zug macht das dann…4800 Taler, richtig?”, antwortete diesmal Pence.

“Spaßzeug?”, fragte Roxas mit gekipptem Kopf.

“Du denkst an gebratene Nudeln, wenn du “der Strand” hörst. Es gibt nichts wichtigeres als das.”

“Meinst du nicht Wassermelonen?”, fragte Roxas.

“Zu teuer. Eine Wassermelone kostet 2000 Taler.”

Hayner hat Recht. Wir sollten uns mit gebratenen Nudeln zufrieden geben.

“Um zum Strand zu kommen, brauchen wir 4800 Taler. Wie viel haben wir denn bei uns?”, fragte Hayner, im gleichen, ernsten Ton.

“Ich hab 800 Taler”, sagte Pence.

“…650 Taler”, sagt Olette entschuldigend.

“Sorry, 150 Taler”, fügte Roxas noch entschuldigender hinzu.

“Also haben wir insgesamt 1600 Taler! Wir brauchen noch 3200 um die Kosten zu decken!”, erklärte Hayner schnell. “Heißt, wir erledigen einzelne Jobs und verdienen Taler! Wir setzen uns 800 Taler pro Person als Ziel. Zeit haben wir, bis der Zug abfährt!” Mit dem Beenden seiner Rede rennt Hayner Richtung Piazza, so, als würde er flüchten.

“Um…”, Hayner hinterher blickend neigt Olette ihren Kopf. “Hayner sagte doch, wir sollen es ihm überlassen, oder?”

Pence zuckte mit den Schultern. Übrigens, Hayner hat all sein Ferien-Taschengeld ausgegeben. Er hat nicht einen Taler über.

“Das ist in Ordnung. So können wir zum Strand, lasst uns unsere Jobs erledigen!”
Pence und Olette nickten Roxas zu. Die drei richteten ihre Blicke zum mit Zetteln voll gehängten schwarzen Brett vor ihnen.

“Ich werde Post austragen.“ murmelte Olette, während sie auf die Flyer schaute.

“Ich denke, ich kann Gepäck tragen”, sagte Pence.

“Ich werde… mich bei der Straßenbahn umschauen.” Pence und Oleete nickten, als Roxas das sagte.

“Wir sehen uns später!”

Als die beiden weg waren, rannte Roxas los.

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Es hingen insgesamt drei Jobs am schwarzen Brett.

“…Müll aufheben… Poster aufhängen…”

Roxas entschied sich dafür, Poster aufzuhängen und rannte zum Mann, der den Flyer aushing. Jedoch kam ihm jemand zuvor.

“Wie, du willst den Job auch machen, Roxas?”

“Du auch, Hayner?”

Hayner war derjenige, der dort stand. Es scheint, als wäre Hayner, der vor allen anderen loslief, den übrig gebliebenen Job wählte.

“Wenn ihr das gemeinsam für mich erledigt, würdet ihr wahrscheinlich schneller fertig werden”, sagte der Mann, der erfreut klang.

“Weil verlieren nicht möglich ist!”

“Für mich ist es so”

“Es ist kein Wettbewerb, klar? Nun, ich habe nichts dagegen, dass ihr das Finale übermorgen erreicht, aber es sind einfach so viele Orte, an denen man die Poster aufhängen kann…”

“Wie viele sollen wir aufhängen?”

“Zwanzig Poster”, antwortet der Mann Hayner.

“Geht es klar, wenn jeder dann zehn macht?”

Der Mann dachte kurz über Roxas’ Worte nach und öffnete seinen Mund.

“Fakt ist, es sind 45 Notizbretter.”

“Zwanzig ist nicht mal die Hälfte”, sagte Hayner geschockt.

“Ja. Wenn ihr das übernehmt, wäre ich froh, wenn ihr alle aufhängen würdet.” “Wenn ihr dazu bereit seid, werde ich euch beiden 100 Taler geben.”

Roxas und Hayner schauten sich an.

“Okay! Nun, kannst du uns, um… 23 Poster für jeden geben?”

“Klar. Werdet ihr sie auch in geschlossenen Räumen verteilen?” Der Mann antwortete Hayner optimistisch und begann die Poster zu abzuzählen.

Hayner grinste. “Es ist okay sie aufzuhängen, aber dies ist ein Kampf!”
“Was meinst du?” fragte Roxas.

“Wer als erster 23 Poster aufhängt, gewinnt! Der Verlierer kauft dem Gewinner ein Eis!” sagt Hayner, während er die Poster vom Mann entgegennimmt.

“Vielleicht wird die die Vorentscheidung für den Struggle-Wettbewerb…”
“Du begreifst es, richtig?”, sagte Hayner glücklich.

“Aber kein Eis! Uns gehen die Jobs aus und du willst zum Strand, nicht?”. sagte Roxas, während er die Poster von dem Mann nahm.

Hayner schaute mürrisch aus. “Sie wird in Ordnung sein; es geht ja nur im ca. 20 Taler.”

“Scheint, als könne man nichts machen…”, sagte Roxas, als er anfing seine Beine zu strecken. Es ist ein sehr wichtiges Aufwärmen.

Wenn das ein Wettbewerb ist, kann ich nicht gegen Hayner verlieren.

“Es gibt einige Notizbretter an den verschiedensten Orten, also gebt euer bestes! Ich gebe euch das Startsignal”, sagte der Mann.

“Überlass es mir”, sagte Hayner, in einer Position, bereit loszulaufen.

“Okay, los geht’s. Lass uns strugglen!”, rief der Mann und das Paar begann zu rennen.

“Natürlich”, antwortet Roxas immer schneller werden und versuchend vor Hayner anzukommen.
“Das Notizbrett gehört mir!” Hayner raste genauso.

Es gab sechs Stellen, an dem Brett vor ihnen, die man behängen konnte. Auch Roxas entdeckte ein Brett, an dem drei weitere Poster unten Platz fanden.

“Erster! Hayner fing an, die Poster an den für ihn am besten erreichbaren Stellen aufzuhängen und Roxas eilte zu einer nahe gelegenen Wand.

Wohin als nächstes?

“Warum zur Hölle an einem Ort wie diesem!” Hayners Schrei konnte von hinten gehört werden. Dort war ein zweistöckiges Gebäude mit Notizbrettern an der Wand.

Schaut aus, als würden wir zu den seltsamsten Orten klettern müssen um alle 45 Poster aufhängen zu können. Aber ich kann nicht verlieren.

Roxas hing die Poster an einem Brett auf und eilte zum nächsten.

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Zur selben Zeit-

“Ich muss sie an fünf Leute ausliefern, oder?”

Olette hatte fünf Briefe erhalten. Sie könnte es fertig stellen, wenn sie diese zuerst in einige Kästen von oben bis dann zu den Briefkästen unten einwerfen würde.

“Es würde einfacher sein, wenn ich ein Board hätte…”

Hayner und Roxas fuhren oft mit dem Skateboard rum. Aber Olette hatte nicht die Sicherheit zu stoppen, wenn sie etwas zu schnell wurde.

“Das Wetter ist schön.”

Olette hinterließ ein Brief im ersten Briefkasten.

Ich habe schon lang keine Briefe mehr geschrieben.

Wann war das letzte mal, dass ich ein Brief verfasste…?

Eine Taube blieb mitten auf dem Abhang stehen, als würde sie Olette beobachten.

“Hallo. Die willst nicht zufällig einen Brief?” Olette sprach mit der Taube, während sie diese ständig beobachtete, obwohl es dafür keinen Grund gab. Olette lieferte einen zweite Brief aus.

“Ich frage mich, ob wir es wirklich an den Strand schaffen.”

Ich hätte nicht gedacht, dass Hayner, der doch so gerne zum Strand wollte, einfach kein Geld hat.
Nun, bei ihm ist es durchaus vorstellbar-.

Ob Hayner Gelegenheitsjobs macht…?

Sicherlich hatte er nicht mal die Hausaufgaben, die über die Ferien auf waren, gemacht.

Olette hatte bereits all ihre gemacht.

Wenn er meine abschreiben will, werde ich ihn abweisen.

Mit dem Entschluss in ihrem Herzen, überbrachte Olette den dritten Brief.

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“Hmm…”

Der Hügel, der hoch zum Bahnhof führt, ist ziemlich steil; Ich werde müde wenn ich ihn ganz normal hoch laufe. Nur warum habe ich als Gelegenheitsjob das Hochtragen von diesem riesigen Gepäck gewählt?

Pence war zu bedauern.

Zudem war es auf einem Karren geladen, welcher ziemlich schwer war. Selbst bei sehr starkem drück, würde keine Pause möglich sein, denn dann würde der Karren den Hand runterrollen.

“Ich weiß!”

Es würde einfacher sein, den Karren zu entladen, richtig?

Mit dem Plan versuchte Pence die großen Taschen abzuladen.

Aber!

“Yaaaaaaaaaaargh!”

Es scheint, als wäre das ein großer Fehler gewesen.

Pence lag eingeklemmt unter den Taschen, die von dem Hänge fielen.

“Ooh…”

Pence stand auf, nachdem er sich befreit hatte. Doch als die Taschen zur seite rollten, begann der Karren ohne jegliche Ladung, den Hügel runter zu rollen, genau gegen Pence Schienbein.

“Ugh!”

Pence rollte sich zu zusammen.

Es scheint, als würde es noch dauern, bis dieser Job getan ist.

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Das nächste Ziel ist das schwarze Brett auf dem Dach des Hauses, das bei der Wand gebaut wurde.

Roxas rannte den Hügel hoch und war gerade dabei auf das Dach zu springen.

“Wah!”

In dem Moment packte ihn jemand an seinem Kragen.

Ich kann mir das Gesicht desjenigen anschauen, der mich gepackt hat, aber ich weiß, wer es ist.

“Hayner!”

“Erster!”

Hayner sprang vor Roxas auf das von ihm ins Visier genommene Dach. Vor ihm, so glaubte er, waren nicht weniger als fünf schwarze Bretter zu sehen.

Ich kann jetzt nicht gegen Hayner verlieren.

Roxas jagte Hayner hinterher und schnappte ihn als er gerade ein Poster aufgehängt hatte.

“Was tust du!”

“Mich revanchieren!”, schreite Roxas und sprang als erster auf das Dach eines Stalls.

“Ja!”

Nachdem er ein Poster aushing hüpfte er auf das nächste Dach.

“Warte!”

Nun jagte Hayner Roxas und packte ihn am Bein.

“Das ist gefährlich, Hayner!”

“Sei leise! Ich werde nicht zulassen, dass du mich besiegst!”

So kämpften sie miteinander, jedoch rollten sie beide den Abhang hinunter.

“Waaaaaaah!” Die beiden kreischten harmonisch.

“Ow-ob-ob-ob…”

“Geh schleunigst runter von mir!”

Hayner hatte Roxas im Griff, als sie fielen. Roxas rieb seinen angeschlagenen Kopf.

“Das ist passiert, weil du so gewalttätig bist, Roxas!”

“Das ist mein Satz!”

“Die beiden fingen an sich kurzzeitig auf dem Boden zu rollen und zu kämpfen. Es war der Schatten einer Person neben ihnen.

“Sei still! Wer war es denn! Gewalttätig sein auf dem Dach von Leuten!”, rief ein Bewohner ihnen zuz.
“…Entschuldigung…”, sagten die beiden mit leiser Stimme.

“Roxas und Hayner also! Es ist in Ordnung etwas rumzualbern, aber ihr müsst auch etwas Disziplin zeigen!” Der wütende Mann lief zurück in sein Haus.

“Du hast ihn wahnsinnig gemacht, ja!”

“Das war deine Schuld, Hayner!”

“Das ist mein Spruch!”

Die beiden kämpfen wieder, schauten sich dann an und fingen an zu lachen.

“Weil Verlieren keine Option ist!”

“Für mich”

Und die beiden liefen in verschiedene Richtungen.

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Es bleiben drei Poster.

Roxas sprang von Dach und schaute sich geeigneten Orten für die Poster um.

Ich habe Hayner schon eine Weile nicht gesehen. Ich frage mich, wo er die Poster aufhängt.

Gerade als Roxas ein Poster an die Rückseite eines Hauses anbrachte, sah er Hayner, wie er im Schatten eines Gebäudes verschwand. Er schrie ohne nachzudenken.

“Hayner!”

Hayner blieb stehen und drehte sich um.

“Wie viele sind übrig?”

“Eins!”, schrie Hayner und lief weg.

Ich habe noch zwei Poster, also… wenn ich wegen eines Posters verliere… um… dann werde ich verlieren?!

Roxas rannte panisch los und kletterte vom zweiten Stockwerk aus auf einen Hinterhof-Müllhaufen.

Überall hängen bereits Poster.

“Da!”

Er sah ein leeres Notizbrett vor sich.

Eins bleibt übrig. Wo ist das letzte Notizbrett??

Roxas sprang vom Haus und rannte.

Ich sehe kein einziges. In der ferne erkenne ich Hayner genauso herumrennen wie mich. Es scheint, als würde er nach genauso nach dem letzten Notizbrett suchen.

Er rannte auf dem Platz herum, ohne dabei ein Notizbrett zu finden.

Roxas blieb stehen und überlegte.

NotizbrettNotizbrettNotizbrett

Ah!

Er rannte zum Notizbrett mit den Jobangeboten.

Auf dem Notizbrett ist sicherlich noch Platz.

Dort!

Roxas rannte sofort los und hängte das Poster auf.

“Ahhh! Roxas!”

Hayner rannte etwas zu spät los.

“…Ich habe verloren…” Hayner fiel auf seine Knie.

“Ich habe gewonnen!”, sagte Roxas, während er auf Hayner hinab blickte.

“Ich weiß… Ich lade dich jetzt zu einem Eis ein, oder…”

“Ich will kein Eis”, sagte Roxas und nahm Hayners Hand um ihm hoch zu helfen. “Wie wäre es stattdessen mit gebratenen Nudeln am Strand?” Roxas lachte und Hayner lächelte.

Wenn wir nicht mindestens noch einen Job machen, schaffen wir die Zielsumme nicht.

Es sieht nicht so aus, als würden wir genug für unsere heiß ersehnte Wassermelone, aber ich glaube, dass es für die Reise zum Strand genug sein dürfte.

“Okay, dann geben wir noch ein mal unser bestes!”

“Yeah!”

Roxas und Hayner rannten los, um den nächsten Job zu erledigen.

01011001

In Twilight Town ist die Sonne rot, wenn sie untergeht. Roxas beobachtete den verschwommenen Sonnenuntergang, mit einem Eis in der Hand, auf der Spitze des Glockenturmes. Aus der Ferne konnte man den Klang des Zuges hören. Der Sonnenuntergang war so wie immer.

“Dein Eis schmilzt”, sagte Olette, als sie besorgt in Roxas Gesicht schaut. Das Salzwasser-Eis in Roxas Hand schmelze ein wenig.

“Tut mir leid…”, murmelte Roxas, während er auf sein schmelzendes Eis schaute.

Letztendlich konnten sie nicht zum Strand.

Das Geld, das sie so hart gesammelt haben, war weg.

Auf dem Weg zur Station stieß Roxas gegen einen Mann mit einem schwarzen Mantel und fiel dabei hin. Und als er wieder da war, war das Geld verschwunden.

Ich glaube, der Mann hat es gestohlen.

Aber seltsamerweise, hatte keiner von den anderen den Mann gesehen.

So wie der Dieb gestern, geschahen Dinge, die ich nicht begriff und genau das gibt mir ein seltsames Gefühl.

Roxas war in seinen Gedanken versunken.

“Ich sagte du sollst dir keine Sorgen darüber machen!”, sagte Hayner wütend.

“Aber ich verstehe wirklich nicht was das alles zu bedeuten hat”, sagte Pence seufzend.
“… Es ist eigenartig”, sagte Olette.

“Ja”, antwortete Hayner.

“-kannst du Sora fühlen…”

“Huh?” Hayner schaute Roxas eigenartig an.

Die Worte, die Roxas dauernd flüsterte, seit dem er mit dem Mann in dem Schwarzen Mantel zusammenstieß.

Wer ist Sora?

“Wir können morgen gehen, richtig?” Hayner, der sein Eis gegessen hatte, stand auf.
“Ja. Wir haben immer noch Sommerferien!”, sagte Pence ermutigend.

“War’s das für heute?” Olette stand auf.

“ja…” Roxas Ausdruck war düster.

“Nun, dann sehen wir uns morgen!” Hayner und Pence gingen den Uhrturm hinunter.

“Mach dir darüber nicht allzu viele Sorgen, okay?” Olette sagte das über ihre Schulter, als sie dabei war, den Glockenturm zu verlassen.

Roxas nickte ein bisschen und aß sein Eis eilig auf.

Die Sonne ging unter.

Es sollte der selbe Sonnenuntergang wie immer sein. Warum schaut er irgendwie anders aus?

Wird sich etwas ändern-?

Erinnere ich mich an diese Aussicht?

“Roxas-!”

Er hörte Pence Stimme, die von unten kam.

Letztendlich konnten wir nicht zum Meer.

Aber ich wäre glücklich, wenn wir morgen könnten.

Ich will mit allen zum Meer.

Denn wir haben uns versprochen zum Strand zu gehen, wenn wir Ferien haben.

Mit wem?

Das ist– das ist beschlossene Sache. Hayner und Pence und Olette und ich, wir haben uns versprochen, zusammen ans Meer zu gehen.

Wenn ich meine Augen schließe, kann ich den guten alten Klang der Wellen hören.

Blaues Meer, blauer Himmel.

Wir werden uns die untergehende Sonne zusammen am Stand anschauen.

Twilight Towns untergehende Sonne– sie schien auf Roxas’ Rücken.

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Credits goes to Heartstation.org

Von Lunos
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