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Kapitel 4: Der vierte Tag

–Szene 1–

Es ist ein Versprechen.
Ich verspreche es.

In seinen Träumen waren die Worte vertauscht – aber wer gab wem dieses Versprechen?
Roxas dachte geitesabwesend über die Angelegenheit nach, während im Bett vor sich hindöste. „Ein Versprechen…“ murmelte er, als er sich langsam von seiner Schlafstätte erhob.
Der normale Anblick – die Stadt war so wie immer, nichts hatte sich geändert. Aber heute war ein besonderer Tag. Heut war das Struggle-Turnier – der Tag des Stadtfestes.
„… Ich geb auf…“ Roxas rief sich Hayners Erscheinung vom vorigen Tag in Erinnerung. Es bedeutete nicht, dass er das Versprechen vergessen hatte, aber – im Moment konnte er sich einfach nicht daran erinnern.
Vier von ihnen waren in der Finalrunde übrig geblieben. Roxas und Hayner, Vivi und Cifer. Diese vier sollten kämpfen und der letzte, der übrig blieb, sollte gegen Setzer antreten, den amtierenden Champion.
„Ah, Ich denke dem kann nicht abgeholfen werden…“ Roxas sprang aus dem Bett, zog sich an und verließ das Haus.

— — —

–Szene 2–

Auf dem Turnierplatz war die ganze Stadt versammelt. In der Mitte des Platzes war eine große Kampf-Bühne aufgebaut.
„Für wen bist du?“ fragte Pence Olette, die neben ihm stand.
„Für beide natürlich!“
In der Mitte der Bühne dikutierte der übliche Moderator irgendwas. Wallace, der auch den Waffenladen führte, war auch der Organisator des Turniers.
„Roxas ist spät dran, oder?“ Pence war besorgt. Neben ihm stand Hayner, der weiterhin still blieb, wie er es schon den ganzen Morgen getan hatte.
„Hey Hayner,…“
„Ich muss die Regeln nochmal durchgehen.“ Während er Olette unterbrach, ging Hayner zum Regelbrett hinüber, wo die Regeln ausgehängt waren.
Dann begann ein Feuerwerk, das den Start des Turniers bekanntgab. Eine Fanfare ertönte und das Struggle Finale hatte begonnen.
„Du bist zu spät, Roxas!“ rief Pence Roxas entgegen, der gerade auf den Turnierplatz eilte.
„Sorry…“
„Hayner steht da drüben“ teilte Olette ihm mit und Roxas nickte, als er zum Regelbrett hinüberrannte.
„Mein sehr verehrten Damen und Herren, Struggle-Fans von Twilight Town! Der heißeste Kampf des Sommers hat begonnen! Struggle-Kampf, das Finale des Turniers und das Titel Match!“ gab Wallace bekannt und die Menge rief wilden Beifall. Neben dem Moderator Wallace stand der Titelverteidiger, Setzer.
„Wer wird das Turnier dominieren und dann gegen unseren Champion Setzer antreten?“
„Das wird Cifer sein, klar!“ rief Rai.
„Wer wird den Titelkampf gewinnen und der neue Titelverteiger werden?!“
Im direkten Gegensatz zur jubelnden Menge, stand Hayner vor dem Anschlagbord, eine eisige Atmosphäre ausstrahlend.
„Hayner!“ rief Roxas in der Absicht sich für die Ereignisse des gestrigen Tages zu entschuldigen, aber Hayner würdigte ihn nur eines flüchtigen Blickes, bevor er wieder auf die Info-Wand starrte.
„Also gut! Lasst uns die teilnehmenden Spieler vorstellen! Durch die Vorauswahlen geschafft haben es 4 harte Jungs geschafft!“
Die Stimme des Moderators von irgendwo hörend, musste Roxas seufzen.
„Wie immer in der Finalrunde und selbsternannter Anführer des Twilight Disziplin Kommittees: Cifer!“ Als er aufgerufen wurde, hob Cifer nur ein wenig den Kopf und lächelte schwach, während er die Stufen zur Bühne erstieg.
„Vorher absolut unbekannt und das erste mal hier: Vivi!“ Vivi löste sich aus dem Rest von Cifer’s Gang, um sich als nächster auf die Bühne zu begeben.
„Aus dem Untergrund, Tongari Junge Hayner! Er hat es das erste Mal in die Finalrunde geschafft!“
„Hayner! Hayner! Hayner!“ Pence und Olette riefen seinen Namen.
„Hayner-…ähm… wegen gestern…“ Roxas wollte auf seine Gefühle hören und versuchte mit Hayner zu reden, aber…
„Schau, du bist der Nächste“ sagte Hayner. Auch er ging in Richtung Bühne.
„Und die Nummer 4, auch ein neues Gesicht! Mein liebster Käufer, Roxas!“ Während sich das plötzliche laute Jubeln erhob, hatte Roxas einen perplexen Ausdruck im Gesicht und nun ebenfalls zur Bühne hinüber.
„Nun, wer von diesen Vieren wird das Struggle-Turnier für sich entscheiden?! Der Gewinner erhält das hier – das Symbol des Turniers, die 4 Kristall Trophäe!“ In der Mitte der vier auf der Bühne stand der Pokal – bestehend aus Kupfer und mit 4 farbigen Kristallen versehen.
„Desweiteren darf der Gewinner den aktuellen Champion herausfordern!“ Der Champion, Setzer, reagierte auf seine Jubelrufe.
„Nun, das erste Match!“ Während dieser Wort, verließen erst Cifer und Vivi, dann Setzer die Bühne.
Nur 2 befanden sich nun noch im Kampfbereich, Roxas und Hayner.
Beiden Kämpfern wurde ein Struggle-Schwert gereicht. Hayner nahm das Schwert und ging in Position, indem er seine Schwertspitze auf Roxas richtete.
„Hey… Entschuldige wegen gestern“ sagte Roxas leise zu Hayner, das Schwert noch immer lose in der Hand hängend. Auf irgendeine Weise unentschuldbar, konnte er Hayner nicht in die Augen sehen.
Trotz des Versprechens, hatte er es völlig vergessen.
Sein Schwert senkend seufzte Hayner und sagte:“Was, du bist immer noch damit beschäftigt? Wie kannst du nachts schlafen? Du musst Dinge gehen lassen.“ Das war Hayners üblicher Slang.
„Naja, da sind auch noch einige andere Dinge…“ Roxas ließ sich schliefen. Zu viele Dinge geschahen um ihn herum in diesen Tagen. Dieser Traum – die merkwürdigen Kreaturen, dann dieses Versprechen.
„…das ist schlecht, entschuldige – warte, warum entschuldige ich mich jetzt?!“ Jetzt musste Roxas endlich lächeln. An der Seite der Bühne waren Pence und Olette, ebenfalls lächelnd.
„Bist du bereit?“
„Okay! Hey, Roxas!“
„Yeah!“ Auf die Worte des Moderators hin, nickten beide.
„Das erste Match der Struggle Turnier Finals ist Roxas gegen seinen besten Freund Hayner!“
Roxas eilte zu seiner festgesetzten Startposition, um alle Bedingungen für den Start des Kampfes zu geben. Die Regeln eines Struggle Kampfes waren einfach. Kämpfe, mit einem Schwert in der Hand und wenn du fällst. Wer fällt, verliert. Unfaires Spiel resultierte auch in eine Niederlage und war als Foul angesehen.
„Lass uns anfangen, Roxas!“ ried Hayner.
„Also gut, lass-!“
„Struggle!“ Mit dem Ausruf des Schiedsrichters, antwortete das Publikum, den Beginn des Kampfes signalisierend.
Genau in dem Augenblick, stieß sich Hayner ab.
„Ah!“ Roxas fing sich den ersten Schlag Hayners ein.
„Ich hab extra trainiert. Du kannst nicht gewinnen!“
„Ich werde nicht verlieren!“ Roxas schlug zurück, wobei er sein Schwert mit aller Macht hochriss. Der Treffer war erfolgreich und Hayner machte nur ein böses Gesicht mit offenem Kiefer. Dann traf Roxas die Entscheidung, seinen Körper gegen den seines Gegners zu rammen.
„Aaah!“ Hayner drehte seinen Fuß, um so das Gleichgewicht zu halten. Aber er schaffte es nicht und fiel hintenüber.
„Gewinner, Roxas!“ Schiedsrichter Wallace eilte zu ihnen, um Roxas Hand in die Luft zu halten. Beifall umströmte ihn.
„Ein Showdown der Freundschaft, Roxas hat ihn für sich entschieden! Aber Hayner hat natürlich ebenso tapfer gekämpft!“
Roxas schüttelte seinen gefangen scheinenden Arm los und lief zu dem noch daliegenden Hayner.
„Bist du okay?“
„Ich hab verloren! Ah, ich hab verloren!“ Hayner sah Roxas an, sein Gerufe mischte sich mit Seufzern. Roxas atmete aus, ergriff Hayners Arm und zog ihn hoch.
„Wie ich es mir gedacht hatte, du bist stark“ sagte Hayner, während er sich den Sand von der Hose wischte.
„Gegen dich zu kämpfen macht Spaß.“
„Nicht so ganz!“ sagte Hayner, als er resigniert die Stirn runzelte.
„Also, wir müssen deine gute Laune wiederfinden.“
„Autsch, schmerzende Worte! Jedenfall irgendwas in der Richtung!“ Hayner und Roxas stritten albern, während sie von der Bühne stiegen und merkten nicht einmal, dass Cifer dort stand.
„Behinderung“ murmelte Cifer, als Roxas und Hayner an ihm vorbeigingen.
Gegenüber von Cifer stand Vivi, das Struggle Schwert in der Hand, den Blick auf starr auf Cifer gerichtet. Obwohl der Hut die Sicht beeinträchtigte, konnte man seine Pupillen noch erkennen – dunkel.

— — —

—Szene 3—

‚Er‘ stand vor der Hülle, in der Sora schlief.
Auch wenn sich Sora direkt vor seinen Augen befand – bis gerade eben hatte er Sora noch nie spüren können. Wie er jetzt in der Lage war, Sora zu spüren, er wusste es nicht.
‚Er‘ legte sanft die Hand auf dei Hülle

Ich kann Sora spüren.

Wie gesagt, die Hexe, die Erinnerungen manipuliert hatte – Naminé. Er wunderte sich unbehaglich, da seine Erinnerungen doch nicht von ihr manipuliert worden waren.
Nein, so etwas hätte nich passieren sollen.
Zu der Zeit hatte er sich nicht ausgesucht, seine Erinnerungen zu verlieren. Er hatte sich nicht ausgesucht, die Dunkelheit in seinem Herzen zu versiegeln.
Deshalb war er nun in dieser Form, sein früherer Name verschwand schon. Nicht nur der Name – diese Form genauso.
Aber – sein derzeitiges Selbst konnte sich nicht mit Sora treffen.
Wollte nich treffen – Konnte nicht treffen.
‚Er‘ starrte auf seine eigene Hand, mit der er Sora fast berührt hatte.

— — —

—Szene 4—

Im düsteren Computerraum ertönte ein piependes, elektronisches Geräusch.
„Mehr Müll? Nein…“ DiZ starrte gebannt auf den ‚Müll‘, der gerade erschienen war. ‚Er‘ – DiZ wollte nicht, dass sie sich trafen.
DiZ stand leise auf und verließ den Raum.

— — —

—Szene 5—

Auf dem Turnierplatz erhob sich großes Gejubel. Auf der Bühne kassierte Cifer gerade Vivis Schläge und fiel letztendlich zu Boden.
„Vivi ist so stark?“ flüstere Hayner zu Roxas. Rai und Fuu rannten zu Cifer, der geschockt war.
„J-Jedenfalls, der Sieger: Vivi! Ein Blitz auf zwei Füßen?!“ rief Schiedsrichter Wallace und ein schmetternder Applaus erhob sich um die Bühne herum. Cifer ging langsam in Roxas‘ Richtung.
„-Cifer…“ rief Roxas ihm zu. Cifer blickte kurz auf und sprach mit gesenkter Stimme.
„Das ist nicht Vivi.“
„Huh?“
„Mach ihn fertig.“ Er verließ den Turnierplatz, Fuu und Rai folgten ihm.
Wie war Vivi nicht Vivi…?
Roxas sah zu Vivi hinüber, der noch immer in der Mitte des Platzes stand und ihn auf die gleiche Weise anstarrte. Seine Wirbelsäule entspannte sich. Vivi’s großer Hut hatte seine Augen verborgen, aber sie glühten noch immer, nur ein wenig unheimlich.
„Anscheinend hat Cifer den Kampf um den dritten Platz bereits aufgegeben“ sagte der Organisator zu Hayner.
„Das bedeutet, ich bin Dritter! Oh, yeah!“ Hayner ging in eine triumphierende Pose.
„Roxas – bist du bereit für das Finale oder nicht?“
„Äh… ah, ja.“ Hayner gab ihm einen Klapser auf die Schulter.
„Unser Versprechen, vergiss es nicht!“
„Natürlich nicht.“ Roxas hob zu Antwort leicht die Hand und ging auf die Bühne.
„Ich möchte einen fairen Kampf sehen“ sagte der Organisator, als er die Schläger für den Kampf an Roxas und Vivi gab. Jeder von beiden begaben sich respektvoll auf ihre Startpositionen.
Roxas bewegte sich in eine Kampfhaltung, bei der er seinen Schläger auf Vivi richtete, der einfach nur bewegungslos auf ihn blickte.
„Nun, bei los geht’s los!“
„Struggle!“
Mit einem Schrei stürzte sich Roxas sofort auf Vivi. Aber Vivi sprang hinter ihn, um der Attacke auszuweichen, und ging dann plötzlich auf Roxas los.
„Aah!“
„Ro…Ro…xas…“ Vivi schwang seinen Schläger hin und her, Roxas kämpfte dagegen an. Seine Stimme war nich Vivi’s normale Stimme – es war mehr wie ein mechanisches Geräusch.
„Vivi?“ rief Roxas.
„-Roxas…!“ Vivi hob den Schläger über den Kopf, bereit zum Schlag. Bereit zur Abwehr hatte Roxas alles außer augegeben. Aber als der Schläger hinunterschwang, passierte wieder diese merkwürdige Sache.
Die Welt verzerrte sich – dann blieb alles stehen.
„Schon wieder!?“ Roxas sah sich um. Hayner, Pence und Olette’s Arme waren in die Luft gestreckt, unbewegt. Nur Vivi’s Augen leuchteten noch, in der Mitte des Platzes.
„-Vivi!?“
Vivi’s Körper wurde in Licht gehüllt und dann so eine silberne Kreatur verwandelt. Gleichzeitig erschienen 2 weitere, scheinbar aus dünner Luft materialisierend, und stürzten herab. Die 3 Wesen umgaben Roxas, während ihre Körper sich im Ganzen wanden.
„Diese Typen-“ murmelte Roxas. In dem Moment, in dem er mit dem Schläger in Stellung ging, war es sofort von Licht umgeben und wurde dann zu diesem riesigen Schlüssel – dem Schlüsselschwert.
„Ein Kampf…!“ Roxas traf auf die Wesen mit den Schlüsselschwert in der Hand. Es war das gleiche, das er beim Kampf vor dem Herrenhaus hatte. Die Kreaturen bewegten sich schnell, wiegten sich vor und zurück und waren schwer zu treffen. Aber Roxas fühlte es. Ab dem Moment, an dem das Schlüsselschwert in seiner Hand war, hatte ihn eine Macht durchströmt.
Diese Typen – Dämmerlinge oder so etwas. Er hatte nicht vor, gegen sie zu verlieren.
Roxas‘ Schlüsselschwert schimmerte, als es durch die Dämmerlinge fuhr.
Nachdem er es geschafft hatte, alle Dämmerlinge zu besiegen, sah Roxas sich schwer atmend um. Die Zeit stand noch immer still – Hayner und die Anderen machten keine Bewegung.
„Was geht hier vor?“ Er hob eine Augenbraue. Warum weiß ich, dass der Name dieser Wesen ‚Dämmerlinge‘ ist? Also, der Name der Typen ist ‚Dämmerlinge‘. Unsere Handlanger. Er zuckte zusammen, als ihn das Geräusch von Applaus erreichte.
„Wer!?“ Hinter sich fand Roxas einen schwarz gekleideten Mann vor sich stehen.
„Roxas, das Gleiche wie immer, kämpfen, kämpfen, kämpfen!“ sagte der Mann in einem scheinbar reizenden Ton. Er sah genauso aus wie der Mann, den Roxas vorgestern am Bahnhof getroffen hatte, aber er hatte ganz offensichtlich eine andere Persönlichkeit.
Wer war er?
Der Mann ging langsam zu Roxas herüber.
„Du hast es wirklich vergessen?“ Der Mann wartete auf eine Bestätigung und zog seine Kapuze herunter. Sein rotes Haar wurde deutlich sichtbar.
Der Mann sagte, er habe vergessen, während er keine Erinnerung an eine frühere Begegnung hatte.
„Ich? Weißt du, ich bin Axel.“
„Axel?“ wiederholte Roxas.
„Du erinnerst dich wirklich an gar nichts, oder? Tatsächlich – selbst die Dämmerlinge waren nicht genug!“ Axel nickte, sprach anscheinend mit sich selbst, die Arme nach vorn ausgestreckt. In jeder der beiden Hände erschien eine Art kreisförmige Waffe, mit vielen kleinen Klingen versehen – Chakrams, die fest in die Hände schloss.
„Warte. Sag mir, was hier vorgeht.“ forderte Roxas. Er spürte keine Feindseligkeit, also fragte er einfach. Warum war so etwas passiert – warum, zur Hölle, hatten diese Dinge angefangen, zu passieren?
„Diese Stadt ist seine Kreation, richtig? Es ist keine Zeit für Erklärungen. Du kommst mit mir, fürs erste, bei Bewusstsein oder nicht. Dann werde ich es dir erklären.“
Seine Kreation? Mit ihm kommen? Wohin?
Axel ging mit seinen Chakrams in Position und Roxas wich nach hinten zurück. Und wieder begann die Welt, sich zu verzerren.
„Mist“ murmelte Axel und sah sich kurz um. Doch Roxas konnte seine Frustration nich mehr zurückhalten und schmiss das Schlüsselschwert auf den Boden.
„Was geht hier VOR?!“ Das Schlüsselschwert schlitterte mit metallischen Geräuschen über den Boden.
Er war irritiert. Jetzt war er allein im Dunkeln mit den Dingen, die begannen, stattzufinden. Er wusste noch immer nichts, Dinge, die begannen, stattzufinden, die ihn sich unbehaglich und unglücklich fielen ließen. Und er kannte keinen Weg, das zu verhindern.
„-Roxas“ rief Axel und Roxas hob den Kopf. Plötzlich schien das Schlüsselschwert angezogen zu werden. Es kam zurück zu Roxas‘ Hand.
„Nr. 13. Roxas – der vom Schlüsselschwert Auserwählte“ informierte Axel ihn mit einem Blick auf das Schlüsselschwert. Er bewegte sich mit seinen Chakrams wieder in Kampfstellung.
„Ich habs verstanden… Wenn du einen Kampf willst, dann sollst du einen haben!“ Roxas spuckte die Worte fast aus, als er das Schlüsselschwert hob.
„Jetzt sprichst du, Roxas!“ Axel sprang hoch und schickte seine Chamkrams fliegend auf Axel.
Die Dämmerlinge waren schwach im Vergleich – aber irgendwie war Axel von Roxas amüsiert, der verzweifelt kämpfte und versuchte, ordentlich zu stehen. Was? Was war daran amüsierend?
„Verbrenne!“ Axel verströmte Flammen aus seinen Händen und Roxas wich erneut der Attacke aus.
„Haha! Sehr gut, Roxas!“ lachte Axel. Es schien, dass er es genoss. Denn, auch für Roxas, war der Kampf nicht unangenehm.
Diese ganzen Dinge im Ganzen waren unangenehm und dann sprach dieser Axel-Typ in einer du-weißt-alles Weise, was sehr irritierend war. Doch mit Axel zu kämpfen, war alles in Allem nicht unangenehm.
Warum war es das?
Warum empfand er den Kampf mit Axel nicht als unangehnehmes Erlebnis?
Offensichtlich vergnügte sich Axel nur mit ihm?
Warum? Aus welchem Grund?
„Uff!“ Roxas schob die Fragen beiseite und rannte schwingenden Schwertes auf Axel zu, der aufgehört hatte, sich um ihn herum zu bewegen. Axel nahm den Hieb mit den Chakrams und verzog den Mund zu einem Grinsen.
„Haha – nicht schlecht, Roxas!“
„Axel… was weißt du?“ fragte Roxas heftig seufzend. Axels Gesicht war blank ausdruckslos, etwas Trauriges erschien, aber das war vielleicht nur Einbildung.
Warum? Was wusste er?
„Ich kann es dir nicht sagen. Nicht jetzt.“
„Erzähl es mir!“ rief Roxas mit hoch erhobenem Schlüsselschwert.
Und wieder verzerrte sich die Umgebung.
Mitten auf der Bühne ertönte ein komisches, elektronisches Geräusch gleichzeitig mit einem Lichtblitz. Dort stand nun ein Mann, dessen Geicht mit roten Bandagen verhüllt war. Er trug einen roten Mantel.
„Wer?“
„Natürlich, du bist es…!“ Axel sprang auf und warf seine Chakrams nach dem Mann. Aber sie wurden zurückgeschleudert von einer Barriere aus Licht, die vor dem Mann erschien.
„Roxas, schenke den Worten dieses Mannes keine Beachtung!“ Der Mann im roten Mantel sprach mit tiefer Stimme.
„Roxas, lass dich nicht täuschen!“ schrie Axel und Roxas sah über die Schulter zu ihm rüber.
Getäuscht werden?
Bedeutungslose Worte?
Vor mir erschienen diese Typen?
Ich weiß nicht – Ich kenne keinen von beiden!

„Roxas!“
„Roxas!“
„Roxas!“ Er wusste nicht, ob es der Mann im roten Mantel oder Axel war, der rief. Es war, als würde der Name direkt in sein Ohr gerufen werden. Der Platz wurde wieder verzerrt, sein Kopf schmerzte.
„Hayner…“ murmelte Roxas. Der Name seines kostbaren Freunds.
„Pence…“ dachte Roxas. Über seine kostbaren Freunde.
„Olette…“ fühlte Roxas. Seine kostbare Freundschaft.
„Hayner! Pence! Olette!“ rief er. Die Namen seiner 3 Freunde, die er so sehr wiedertreffen wollte, dass sein Herz fast zerriss.
Die Verzerrung stoppte. Axel und der Mann in dem roten Mantel waren nicht mehr da. Vor ihm brach Vivi langsam zusammen.
„Was?! Was ist gerade geschehen!?“ rief Wallace der Ansager. Plötzlich erhob sich großer Beifall.
„Ich… Was tue ich hier?“ murmelte Vivi und ging ein wenig unsicher davon.
„Roxas!“ Hayner und die Anderen kamen zu Roxas gerannt.
„Der Gewinner: Roxas! Der Gesamtsieger ist Roxas!“ Mit Wallace’s Ankündigung sprang Olette vor Freude herum. Doch Roxas Ausdruck war dunkel.
„Roxas…?“ Hayner klang besorgt.
„Huh…“
„Bist du okay? Hast du gewonnen?“
„Ja…“ Auch wenn er gewonnen hatte, konnte Roxas nicht lächeln. Nochmals erhob sich Beifall vom Boden.
„Setzer.“
Auf der Bühne stand der amtierende Champion und zog die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich.
„Roxas, es fängt an!“ Roxas hob endlich den Kopf. Mehr als den Kampf mit Setzer beschäftigten ihn die verschiedenen Dinge, die soeben passiert waren.
Axel – der Mann in dem roten Mantel – dieser Traum – die Dämmerlinge – das Schlüsselschwert und schließlich Sora.
Möglicherweise hing ja alles zusammen?
„Kämpft jetzt fair, ihr zwei seid die Spitze.“
„Die Spitze hat nur Platz für mich“ antwortete Setzer.
„Na gut, kämpft tapfer!“
Roxas ging langsam in Position und nahm Stellung mit seinem Schläger auf. Der Typ – nach dem Kampf gegen Axel war da kein Gefühl des Verlierens mehr.
„Hey Roxas. Verlierst du das Match für mich?“ flüsterte Setzer in sein Ohr, als er vorbeiging.
„Äh?“
„Roxas! Konzentration!“ Gerade als Roxas seine unbewusste Antwort gab, hörte er Hayner rufen.
„Wenn du für mich verlierst, soll das nicht unbezahlt bleiben.
„So blöd bin ich nicht.“ In dem Moment, in dem Roxas antwortete, ertönte die Fanfare.
Roxas, der im Schnelldurchlauf zum Helden der Stadt wurde, fordert den Champion Setzer heraus! Der Gewinner dieses Kampfes erhält den Titel des Champions, mit dem er dann bis zum nächsten Turnier prahlen kann! Also dann, alle zusammen! Los geht’s!“
„Struggle!“ riefen alle gemeinsam. Roxas rannte auf den größeren Setzer zu, bis sie auf gleicher Höhe waren.
„Idiot!“ Mit einem dumpfen Geräusch fiel Setzer auf seinen Allerwertesten wie ein kleines Kind.
„So sollte das nicht…“ Die Menge brach erneut in Jubel aus und schnitt die Worte ab.
„Roxas! Roxas! Roxas!…“ Jeder rief seinen Namen.
„Roxas.“ Hayner kam angerannt, gefolgt von Pence und Olette.
„Du hast es geschafft!“ Olette hüpfte wieder herum. Die ganze Stadt versammelte sich um Roxas.
„Herzlichen Glückwunsch, Roxas.“ Wallace gab den Champion-Gürtel feierlich an ihn weiter, worauf das gleiche mit der großen Trophäe geschah.
Das Gejubel schien gar nicht mehr aufzuhören.

— — —

—Szene 6—

„Au, au, au, au…“ Gezwungen zu fliehen, stand Axel auf und massierte sich den Hinterkopf. Er sah hoch in den Himmel, der nur von Neon-Leuchten in der Dunkelheit erhellt war. Er sah in den Regen. Er sah in den kleinen, verschwindenden Mond.
Dieser Mann – der Mann, der Riku im Schloss des Vergessens beeinflusst hatte – dessen Name, wenn er sich richtig erinnerte, DiZ lautete.
Er verstand das Ausmaß der Dinge, die im Innern des Schlosses stattgefunden hatten, aber wer dieser Typ war und was er beabsichtigte zu tun wusste er nicht. Sogar Naminé war von ihm beeinflusst worden.
Außerdem, sogar der Superior hat genau das gesagt.
Ich rieche den Gestank dieses Mannes.
Dieser Mann und DiZ waren verbunden, richtig? Dieser Mann – Wenn Axel’s Vorahnung stimmte, dann war Roxas‘ andere Seite ein großes Mysterium. Von dem her, was er im Schloss des Vergessens getan hatte, war es vielleicht doch kein Fehler sich DiZ, Naminé und Riku angeschlossen zu haben.
„Auf keinen Fall…“ murmelte Axel vor sich hin und begann durch die dunkle Stadt zu gehen.
Diese Stadt, in Deunkelheit gehüllt – und dagegen Twilight Town, erleuchtet von der untergehenden Sonne. Die zwei Städte waren ähnlich. Und beide Städte hatten eine Verbindung mit Roxas. Welche Stadt zu Roxas passte – er wusste es nicht.

— — —

—Szene 7—

Etwa 10 Meter über dem Boden, von der Bahnhofsuhr aus, sah der Sonnenuntergang noch schöner aus, als sonst. Die vier Freunde saßen auf einem kleinen Vorsprung und schwelgten im Sieg.
Roxas hielt die 4 Kristall Trophäe in seiner Hand und starrte in den Sonnenuntergang. Seine Fingerspitzen machten leise Geräusche auf den Kristallen. Zuerst entfernte er den gelben Kristall aus der Trophäe und warf ihn zu Olette.
„Wow!“
Danach warf er den roten Kristall zu Hayner – und dann den grünen Kristall zu Pence.
Zum Schluss nahm er den blauen Kristall und hielt ihn in die Sonne. Der Kristall funkelte und reflektierte das schimmernde Licht.
„Ich habs versprochen!“
„Danke Roxas“ sagte Pence, der nun auch seinen Kristall ins Licht hielt.
„Ein toller Schatz für uns“ sagte Hayner, sah auf seinen Kristall und hielt ihn dann auch ins Licht.
„Und hier ist ein Geschenk von mir für jeden!“ Olette holte 4 Meersalzeis heraus.
„Whoa!“
Als alle eins bekommen hatten, rutschte Roxas‘ Fuß weg.
„Was? Aaaah!“ Als er von der großen Turmuhr herabfiel, wandte sich sein Sichtfeld in Dunkelheit.

Von Faxter
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